Probewanderung Stufe 9
Am Donnerstag, den 18.06., machte sich die gesamte 9. Stufe auf den Weg zur Probewanderung ins Tannheimer Tal in Österreich. Nach 3,5 Stunden Busfahrt starteten wir motiviert vom Haldensee Richtung Landsberger Hütte.
Es war von Anfang an heiß und drückend. Schon nach wenigen Metern verlor eine Schülerin die Sohlen ihrer Wanderschuhe – und sie sollte nicht die Einzige bleiben. Regelmäßig legten wir Trinkpausen ein und warteten, bis alle wieder da waren. Auf dem Weg hatten ein paar Schüler sogar das Glück, Murmeltiere und Gämsen zu sehen.
Der Aufstieg war zwar anstrengend und lang, doch dank ein paar hilfsbereiter Schüler/innen, die auch mal zwei Rucksäcke genommen hatten, sind wir am Ende bis auf ein paar Blasen und eine weitere lose Sohle gut oben angekommen. Wer noch Energie hatte, ist dann noch zum Gipfelkreuz aufgestiegen und hat von dort die Aussicht über die Berge und drei Seen genossen.
Von dort waren es nur noch rund 45 Minuten bis zur Hütte. Dort wurden als Erstes die Schuhe ausgezogen und die Trinkflaschen aufgefüllt. Nachdem die Zimmer bezogen waren, gab es Spaghetti Bolognese oder Spinatknödel für die Vegetarier. Später ging es für alle, die wollten, noch zum See neben der Hütte, um sich nach dem Wandern im kalten See abzukühlen. Zurück auf der Hütte machten es sich die meisten auf der Wiese gemütlich und beobachteten den Sonnenuntergang in den Bergen.
Am nächsten Morgen gab es Müsli und Brot zum Frühstück. Nachdem alle die Zimmer wieder ordentlich verlassen und ihre Rucksäcke gepackt hatten, traten wir den Rückweg an. Es war wieder sehr heiß und ging direkt steil bergab. Wie eine Ameisenstraße schlängelten wir uns den Berg hinunter über den Traualpsee bis zum Vilsalpsee. Dort sprangen fast alle erstmal ins Wasser. Danach wurde das mitgebrachte Vesper gegessen, im Restaurant etwas gekauft oder einfach in der Wiese ausgeruht.
Nach dieser langen Pause traten wir die letzte Etappe bis ins Tannheimer Tal an, wo uns der Bus schließlich abholte. Trotz einer heißen Busfahrt mit Stau sind wir am Abend wieder alle gut in Ditzingen angekommen.
Es waren zwei erlebnisreiche und spannende Tage, die wir so schnell alle nicht mehr vergessen werden.
Lenja Bossog