Oñati – Esel, baskisches Essen und Erlebnisse
Tortilla
Kulinarisch wurden wir bestens versorgt. Besonders beliebt waren die typisch baskischen Bocadillos – knusprige Brötchen mit verschiedenen Füllungen wie Käse oder Schinken. Auch die gemeinsamen Mahlzeiten mit den Gastfamilien waren ein wichtiger Teil des Austauschs und boten viele Gelegenheiten zum Austausch und Kennenlernen. So war manch einer überrascht, dass das Frühstück oftmals aus Galettas, also Keksen bestand. Auch die allseits bekannte Tortilla erfreute sich größter Beliebtheit.
Despedida
Unter den Gasteltern war ein Kochpaar, das uns am letzten Abend unterstützt von den anderen Eltern kulinarisch verwöhnte: chorizo, ensalada, pollo und als krönenden Abschluss Mandelkuchen und Brownies untermalt von traditionell baskischer Musik, die ein Quartett aus baskischen Schülerinnen auf Akkordeons und Tambourins spielte. Das war ein grandioser Abschluss für eine erlebnisreiche Woche!
Bilbao
Direkt nach der Landung in Bilbao ging es los mit dem ersten Höhepunkt: ein Besuch im Guggenheim Museum. Anschließend bestaunten wir die moderne Architektur, schlenderten durch die Altstadt und genossen das lebendige Stadtleben. Besonders beeindruckend war der Kontrast zwischen traditioneller baskischer Kultur und moderner Großstadt. Natürlich blieb auch Zeit für kleine Souvenirs und gemeinsames Eisessen.
Esel
Ein ganz besonderes Erlebnis erwartete uns bei einer Wanderung im Umland Onatis: Auf einem Feld begegneten wir mehreren Eseln, die sofort unsere Aufmerksamkeit auf sich zogen. Schnell wurden Fotos gemacht, einige wagten sogar vorsichtiges Streicheln. Diese spontane Begegnung sorgte für viele Lacher und blieb allen in Erinnerung.
Zorionak
Während unseres Aufenthalts hatten drei Schülerinnen Geburtstag – und natürlich bekamen sie am letzten Abend beim gemeinsamen Abschlussessen mit den Gasteltern von allen ein Geburtstagsständchen präsentiert. Ein Deutscher hatte die baskische Version zuvor schon für die Oma der Gastfamilie einstudiert und war sehr textsicher und überzeugend.
San Sebastián
Unsere Austauschpartner*innen hatten eine spannende Führung vorbereitet und zeigten uns ihre Lieblingsorte. Bei sonnigem Wetter erkundeten wir die Küste, schlenderten durch die Altstadt und genossen den Blick auf das Meer. Wer es nicht rechtzeitig schaffte vor den hohen Wellen wegzurennen, freute sich über eine spritzige Abkühlung.
Familia
Am Ende der Woche fiel der Abschied schwer und es flossen ein paar Tränen. Aus Austauschpartnerinnen wurden Freundinnen, mit denen wir viel gelacht, erlebt und gelernt haben. Viele sind sich sicher: Das war nicht der letzte Besuch im Baskenland. Die gemeinsame Woche hat gezeigt, wie bereichernd Austausch sein kann – kulturell, sprachlich und vor allem menschlich.