KI-Projekt der Klasse 6b
Anlässlich unseres 50-jährigen Schuljubiläums kam ein ehemaliger Schüler mit der Frage auf uns zu, ob wir nicht bei einem KI-Projekt seines Arbeitgebers mitmachen wollten. PwC – PricewaterhouseCooper GmbH WPG, das ist eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main sowie einer Niederlassung in Stuttgart. Die Firma geht mit dem Pogramm „ZukunftsMacher KI“ an Schulen und bietet damit Schülerinnen und Schülern eine praxisnahe Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln, wie Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll in Alltag, Schule oder Gesellschaft eingesetzt werden kann.
Wir haben mit der Klasse 6b mitgemacht und an vier Terminen, die von Volunteers der Firma betreut wurden, Ideen entwickelt, wie KI bei gesellschaftlich relevanten Themen unterstützen kann. Dabei ging es auch immer um verantwortungsvolle KI-Nutzung sowie um Risiken und Gefahren.
Folgende Ideen sind dabei entstanden:
1. Hilfe bei Suchtverhalten hinsichtlich Medienkonsums; Erstellung eines Wochenplans mit alternativen Aktionen
2. Artenschutz wegen möglíchem Aussterbens; u.a. wurde Drohnenüberwachung konkret geplant
3. Lernhilfe für Schülerinnen und Schüler; Entwurf eines praktikablen Anreiz- und Unterstützungssystems
4. Schadstoffe in Kosmetikartikeln; Entwicklung einer kundenfreundlichen Möglichkeit zur Überprüfung
Die Entwürfe sind bei der Jury eingereicht und wir sind gespannt, ob es ein Team zur
Abschlussveranstaltung nach Berlin schafft. KI ersetzt jedoch niemals die Face-to-Face-Begegnung und die reale Kommunikation – das war im gruppendynamischen Prozess der Schülerinnen und Schüler gut zu beobachten und immer auch die Botschaft der betreuenden Mitarbeiter der Firma.
Dorothee Hetzer