Ein glücklicher Zufall ermöglichte es uns, am vergangenen Mittwoch, den 28. Januar 2026, unsere Oberstufe und unsere achten Klassen im Rahmen der Geographie mit einem Perspektivwechsel konfrontieren zu können.
Der Dokumentarfilm „Ankommen – Start, Ziel oder Zwischenstopp?“, entstanden 2022-2025, gibt Einblick in den Alltag junger Geflüchteter „zwischen Anpassung und Selbstfindung. (…) Ihr Blick macht sichtbar, wie viel Einsatz, Geduld und Stärke ein Neuanfang verlangt – und wie er gelingen kann“ (Quelle: Begleitinformationen). Ute Wolfangel, die gemeinsam mit Fabian Schäfer diese mittlerweile zweite Version ihres Dokumentarfilms auf schultaugliche Länge optimiert hat, kam eigens zur Filmvorstellung und anschließendem Gespräch zu uns ins Gymnasium – das übrigens auch ihre alte Schule ist – und so war es nicht nur für die Schülerinnen und Schüler ein ansprechender Geographieunterricht, sondern auch für die hochgradig engagierte und empathische Frau Wolfangel eine bisschen wie Ankommen in der alten Heimat. „Der Film lädt dazu ein, Vorurteile zu hinterfragen (…) und Integration als gemeinsame Aufgabe zu begreifen“. Und genau das ist unser erklärtes Ziel im Geographieunterricht, dem Leitfach für Demokratiebildung.
Aber der Film richtet sich nicht nur an Schülerinnen und Schüler, sondern an alle, die willens sind, sich mit den Themen Migration und Integration auseinanderzusetzen.
Nähere Informationen oder Kontaktaufnahmen zu Zwecken der Filmvorführung: u.wolfangel@gmx.de
A. Krüger