Das GGD wird Weltethosschule und 50!
Das GGD wird Weltethosschule und 50!
Mit einem bunten und kurzweiligen Programm unter Beteiligung der Chöre, der Schulband, der Vertreter der Schulgremien und des Schulträgers wurde am 8. Oktober offiziell das Jubiläum verbunden mit der Ernennung zur 30. Weltethosschule in Deutschland gefeiert.
In seiner Rede zeigte Schulleiter Matthias Bochert auf, was der Schule wichtig ist und warum das GGD Weltethosschule sein will. Ein wesentlicher Auftrag bestehe darin, jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen. Alle, die Talent und Leistungsbereitschaft mitbrächten, müssten unabhängig von der Bildung ihrer Eltern die Chance auf das Abitur erhalten. Fehlende Perspektiven und mangelnde gesellschaftliche Teilhabe könnten Radikalisierung begünstigen. Dass in den vergangenen zwei Jahren drei junge Menschen erfolgreich ihr Abitur am GGD abgelegt hätten, die ohne Deutschkenntnisse an die Schule gekommen seien, zeige, was möglich sei.
Zugleich betonte Bochert, dass zum gymnasialen Bildungsauftrag sowohl Förderung als auch Forderung gehörten. Der fachliche Anspruch müsse erhalten bleiben. Auch leistungsstarke Schülerinnen und Schüler bekämen deswegen am GGD Förderangebote.
Eine weitere Aufgabe sei die Vorbereitung auf die digitale Zukunft. KI könne das Lernen unterstützen, setze aber einen verantwortungsvollen Umgang und ein hohes Maß an Selbstregulation voraus, dass nur in der Zusammenarbeit mit Eltern und Grundschulen erreicht werden kann.
Darüber hinaus wolle das GGD gerade angesichts zunehmender demokratiefeindlicher und antisemitischer Positionen junge Menschen zu selbstständigem und kritischem Denken befähigen. Dazu gehöre eine klare Orientierung an gemeinsamen Werten. Jeder Mensch besitze eine unveräußerliche Würde, unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder persönlichen Fähigkeiten. Die Goldene Regel und der Respekt vor dem anderen bildeten die Grundlage. Gewaltlosigkeit, Solidarität, Wahrhaftigkeit und Toleranz gehörten ebenso dazu wie Gleichberechtigung und ökologische Verantwortung. Mit der Ausrichtung als Weltethosschule verbinde das GGD den Anspruch, Wissen zu vermitteln und junge Menschen zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu bilden.
In ihrer Rede hob Frau Willke von der Stiftung Weltethos hervor, dass die Kommission von der Bewerbung beeindruckt war und das GGD mit seiner Kultur der gegenseitigen Wertschätzung, des Respekts und Zuhörens mit Überzeugung zur 30. Weltethosschule auszeichnet.
Dank gilt der Bäckerei Montagnese für die Unterstützung.