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Personen - Schulsozialarbeit

Medienprävention mit der Polizei 2022 - Klassenstufe 6

Das Internet als Ort für Straftaten - das ist der Aufhänger für die Medienprävention der Polizei. Auch in diesem Jahr lud die Schulsozialarbeit die Polizei in die 6. Klassen ein, um über einen sicheren Umgang im Internet zu sprechen und auf Gefahren und Risiken aufmerksam zu machen. Denn wenn ich weiß wie ich mich schützen und wehren kann und was nicht erlaubt ist, kann ich mein Smartphone und all seine tollen Funktionen sicher nutzen.

Ich kann mich schützen – ganz einfach!

  • Indem ich so wenig persönliche Daten wie möglich preisgebe.
  • Ich entscheide sehr bewusst, welche Bilder von mir im Internet zu sehen sind.
  • Wenn mein Profilname nichts über mich verrät.
  • Über meine Privatsphäre Einstellungen kann ich entscheiden, wer was von mir sieht.
  • Ich abonniere nur Freunde, die ich auch wirklich kenne.
  • Ich nutze meine Passwörter wie meine Zahnbürste – ich teile sie nicht und wechsle regelmäßig

Sollte doch mal etwas schief gehen - Ich kann mich wehren!

  • Ich informiere meine Eltern oder eine Vertrauensperson.
  • Fiese Personen werden blockiert.
  • Verstöße kann ich auf den Internetplattformen melden und eine Löschung beantragen.
  • Ich sichere Beweise und stelle Strafanzeige.
  • Ein Anwalt oder eine Anwältin kann mich und meine Eltern beraten.
  • Wenn alles zu viel wird, melde ich mich ab und lösche mein Profil löschen.

Ich begehe keine Straftaten – ich kenne mich aus!

  • Ich weiß was Verfassungswidrige Symbole sind und dass ich sie nicht besitzen oder verschicken darf.
  • Gewaltverherrlichende Bilder und Videos sind nichts für Kinder und Jugendliche, ich zeige sie also nicht weiter und lösche sie.
  • Pornografische Darstellungen von Kindern und Jugendlichen sind ein Verbrechen, deshalb lösche ich sie sofort oder gehe zur Polizei.
  • Ich leere auch meinen Papierkorb auf dem Handy, damit ich wirklich keine verbotenen Inhalte auf meinem Smartphone habe.

Projekttag "Verrückt? Na und!" Klassenstufe 9

Unter dem Motto „Verrückt? Na und!“ beschäftigten sich im April alle neunten Klassen einen Vormittag mit dem Thema psychische Krisen und seelische Gesundheit. Die Referentinnen des Teams „Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt (KiM)“ des Deutschen Roten Kreuzes Ludwigsburg gestalteten den Tag.

Schwerpunkte des Projekts:

  • Was sind psychische Erkrankungen und wie wirken sie sich auf die Betroffenen aus?
  • Einflüsse auf  die Entstehung von psychischen Erkrankungen (Vulnerabilitäts-Stress-Modell)
  • Bewältigungsstrategien von psychischen Krisen
  • Umgang mit Betroffenen und Abbau von Stigmatisierung
  • Hilfe und Unterstützung bei psychischen Krisen

Ein Highlight des Tages waren die persönlichen Geschichten der Expertinnen, die aus ihrem Leben mit psychischer Erkrankung erzählten.

Schüler*innenstimmen zum Projekt:

„Ich habe neue Arten von psychischen Krankheiten gelernt und wie sie einen Einfluss auf die Betroffenen haben. Außerdem habe ich gelernt, wie man mit ihnen umgeht.“

„Ich habe verschiedene Arten und Auslöser von psychischen Erkrankungen kennen gelernt. Aber auch, wie die Personen im Umfeld der Erkrankten daran leiden können und wie es sie mitnimmt. Ich nehme mit, dass man sich sofort bei jemandem melden soll, wenn man möglicherweise betroffen ist.“

„Ich habe gelernt, wie man mit einer psychischen Krankheit umgehen kann und was man machen sollte, wenn man eine Krankheit bekommt. Mir wurde klar gemacht, dass die meisten psychische Krankheiten mittlerweile sehr gut zu heilen sind.“

„Ich weiß jetzt, wie ich mit Problemen von anderen umgehen und wie ich anderen helfen kann. Außerdem habe ich gelernt wie ich mit meinen eigenen Problemen besser umgehen kann.“

„Es ist nichts schlimmes, psychische Probleme zu haben und man sollte sich trauen nach Hilfe zu suchen und zu Fragen. Es gibt viele Anlaufstellen, an die man sich auch anonym wenden kann.“

Anlaufstellen zum Thema Psychische Erkrankung

KiM – Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt

Telefon 07141 121-262
kim@drk-ludwigsburg.de

Nummer gegen Kummer:

116 111 (Montag-Samstag 14-20 Uhr)

Chatforen und Websites:

www.fideo.de

https://www.u25-deutschland.de/

Klassenrat

Am Anfang der fünften Klasse, führt die Schulsozialarbeit in allen Klassen den Klassenrat ein. Viele Schülerinnen und Schüler kennen diesen bereits aus der Grundschule. Im Klassenrat können die Kinder selbstständig und demokratisch für die Klassengemeinschaft relevante Themen besprechen oder Lösungen für Schwierigkeiten und Konflikte finden. Dabei werden von den Kindern unterschiedliche Rollen übernommen. Damit der Klassenrat gut funktioniert, ist es wichtig, dass auf die vereinbarten Regeln geachtet und die Zeit eingehalten wird. Das Besprochene wird im Protokoll festgehalten und natürlich muss jemand den Klassenrat leiten. Im Klassenrat werden alle Meinungen gehört und alle haben das gleiche Stimmrecht - auch die Lehrkräfte und die Schulsozialarbeiterin müssen sich an die Regeln halten. So lernen die Schüler*innen schon früh, sich eigenständig um ihre Angelegenheiten in der Klasse zu kümmern. Damit dies immer wieder geübt werden kann, wird der Klassenrat regelmäßig durchgeführt.

Teambildungstag für die Fünftklässler*innen 2021

Zu Beginn des Schuljahres organisiert die Schulsozialarbeit in Kooperation mit der Schulseelsorgerin Heidrun Schönberg jedes Jahr einen Teambildungs-Tag für die neuen fünften Klassen. Dieser fand dieses Mal wieder im Niederseilgarten des Jugendhauses in Ditzingen statt. Ziel des Vormittags ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler untereinander besser kennen lernen und das Gemeinschaftsgefühl in der Klasse von Beginn an gestärkt wird. Dafür werden unterschiedliche Übungen im Niederseilgarten oder erlebnispädagogische Spiele auf dem Gelände durchgeführt. Sich gemeinsam den Herausforderungen zu stellen, miteinander zu Spielen und Spaß zu haben und die ersten Stärken der Einzelnen wahrzunehmen,

beeinflusst die entstehende Klassengemeinschaft positiv. Die teilnehmenden Klassenleitungen haben währenddessen die Gelegenheit ihre Klasse von einer anderen Seite wahrzunehmen und die Dynamik der Klasse zu beobachten. Für die Schulsozialarbeit und Schulseelsorge bietet der Tag die Möglichkeit ersten Kontakt zu den Kindern aufzubauen und über ihr Beratungsangebot zu informieren.

 

Kennenlerntag am GGD für Viertklässler*innen 2021

Weil aufgrund der Schulschließungen für die aktuellen Viertklässler*innen und ihre Eltern viele Möglichkeiten die neue Schule zu besichtigen ausfielen, organisierten die Schulsozialarbeiter*innen in Ditzingen einen Kennenlerntag an allen Weiterführenden Schulen.

Am Gymnasium öffneten sich am 29. Juli 2021 die Türen für rund 60 neugierige Grundschüler*innen. Während einer Schulhausrallye erkundeten die Kinder in Kleingruppen das Schulhaus. Dabei konnten sie teilweise schon ihre neuen Mitschüler*innen und Lehrkräfte kennen lernen. Am Ende gab es genug Zeit alle Fragen rund um den Unterricht, das Schulhaus und vieles mehr zu stellen.

Für die Schulsozialarbeit war der Vormittag eine tolle Gelegenheit die neuen Schüler*innen zu begrüßen und kennen zu lernen. Weil das Angebot so gut angenommen wurde, findet am 09. September noch ein weiterer Termin für alle Kinder statt, die beim ersten Mal nicht teilnehmen konnten.

Eltern-Vortrag "Kommunikation von Kindern und Jugendlichen im Internet" 2021

Auch in diesem Schuljahr organisierte die Schulsozialarbeit einen Abend zum Thema Kommunikation von Kindern und Jugendlichen im Internet mit dem Schwerpunk Sicherheit im Netz. Am Mittwoch den 03. Februar 2021 fanden sich über 60 Teilnehmer*innen, hauptsächlich Eltern aus dem Schulzentrum Glemsaue, in der Videokonferenz mit Hauptkommissarin Andrea Glück vom Referat Prävention der Polizei Ludwigsburg ein. Frau Glück referierte sehr interessant und kurzweilig über unterschiedliche Themen im Bereich Smartphone-Nutzung. Dabei ging es unter anderem um Verbotene Inhalte im Netz, welchen Kinder und Jugendliche begegnen, den Umgang mit Fotos und Bildrechten, sowie Cyberbekanntschaften und Cybermobbing. Die Inhalte wurden dabei hauptsächlich aus rechtlicher Perspektive beleuchtet. Um die eigenen Kinder zu einem angemessenen und sicheren Umgang zu erziehen, müssen Eltern keine Medienexpert*innen sein. Gut geschützte Kinder wissen über mögliche Gefahren im Internet Bescheid und können sich bei Fragen oder Unsicherheiten vertrauensvoll an ihre Eltern wenden und wissen woher sie Hilfe bekommen. Die Veranstaltung trug dazu bei, dass die Anwesenden einen guten Überblick über aktuelle Themen und Gefahren im Netz erhielten.

Ein besonderer Dank geht an Frau Andrea Glück, die den Abend auch in der Online-Variante spannend und informativ gestaltete. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben und wir sogar während einer Pandemie nicht auf Ihre Expertise verzichten müssen!

Für pädagogische Fragen rund um das Thema Smartphone, Medien und Internet, können sich Eltern, Lehrkräfte und Schüler*innen immer auch an die Schulsozialarbeit wenden.

Für weiteres Interesse an Informationsveranstaltungen zum Thema weisen wir gerne auf die Online-Vorträge der Polizei und Kooperationspartner*innen hin (siehe rechte Spalte "Aktuelles"). Außerdem empfehlen wir einige Homepages, die sich mit dem Thema Medienprävention umfassend auseinandersetzen.

„Klicksafe“ bietet umfassende Informationen für Jugendliche und Erwachsene zu unterschiedlichsten Themen rund um das Thema Internetnutzung.

https://www.klicksafe.de/

Auch auf „Handysektor“ findet man Tipps, Informationen und kreative Ideen für den digitalen Alltag.

https://www.handysektor.de/startseite

Bei der Online-Beratung „Juuport“ können Jugendliche von Jugendlichen zum Thema WhatsApp-Stress, Cybermobbing und Co beraten werden.

https://www.juuuport.de/beratung

 

 

Die Hälfte der Kinder und Jugendlichen zocken, daddeln und gamen regelmäßig on- und offline. Da war es klar, dass sich rund 70 Eltern und Lehrkräfte den Info-Abend "Was zockst du denn da?" über Computerspiele am 21. Oktober 2019 nicht entgehen lassen wollten und auch die LKZ darüber berichtete.
Die beiden Referenten Jessica Kathmann (Psychologin) und Carsten Wübbens (Erziehungswissenschaftler) berichteten anhand von vier fiktiven Fallbeispielen über Attraktivität und Risiken der Spiele. So durchschritt das Publikum während des Abends vier Level: vom Neuland, also der ersten Anschaffung eines Spiels bis hin zur Sucht. Dabei wurde auch thematisiert, ob bereits das Spielen von Ego-Shootern zu mehr Gewalttätigkeit führe - was statistisch gesehen nicht der Fall ist.
Ein guter Tipp für Eltern ist es, sich vor einem möglichen Kauf gut über das betreffende Computerspiel zu informieren: Ab welchem Alter ist es freigegeben, welche Kosten kommen auf Spieler zu? Und nicht zuletzt sollten sich Eltern und Kinder über das Spiel austauschen und Vorbehalte offen ansprechen. Herr Wübbens und Frau Kathmann wiesen während des Abends immer wieder darauf hin, sich bei Fragen und Sorgen rund um das Thema Mediennutzung an die Schulsozialarbeit zu wenden und das Beratungsangebot in Anspruch zu nehmen. (L. Mohnfeld / M. Hanstein)

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Kontakt und Sprechzeiten

Lea Mohnfeld

Festnetz: 07156 - 170 64 58
Mobil: 0172 - 36 93 281
E-Mail: mohnfeld.l@caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de

Sprechzeiten:
Mo-Do: 08:00 - 16:00 Uhr
Freitag: 08:00 - 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Adresse:
Schulsozialarbeit am Gymnasium
Gröninger Straße29
71254 Ditzingen

Das Büro befindet sich auf dem vorderen Schulhof im roten Gebäude 31 gegenüber dem Haupteingang des Gymnasiums (ehemalige Hausmeisterwohnung).

Träger:
Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz

www.caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de

 

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