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Personen - Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges und kostenloses Angebot der Jugendhilfe mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern.

Grundsätze der Schulsozialarbeit:

  • Freiwilligkeit
  • Verschwiegenheit
  • Neutralität

Schulsozialarbeit bietet:

1. Beratung

  • professionelle Beratung und Unterstützung von Schüler*innen, sowie Vermittlung zu anderen Institution in Einzelfällen
  • Elternarbeit
  • Unterstützung von Lehrkräften
  • sozialpädagogische Gruppenangebote zur Förderung der Sozialkompetenz
  • Prävention in den Themenbereichen Gewalt/Sucht/Mobbing

2. Prävention

  • Verbesserung des Klassen- bzw. des Schulklimas
  • Gewaltprävention
  • Drogenprävention
  • Medienprävention
  • Gesundheitsprävention
  • Aids-Parcour

3. Soziale Kompetenz

  • Interaktionstage
  • Klassenrat
  • Interventionen

Teambildungstag für die Fünftklässler*innen 2022

Zu Beginn des Schuljahres organisiert die Schulsozialarbeit in Kooperation mit der Schulseelsorgerin Heidrun Schönberg jedes Jahr einen Teambildung-Tag für die neuen fünften Klassen.  Ziel des Vormittags ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler untereinander besser kennen lernen und das Gemeinschaftsgefühl in der Klasse von Beginn an gestärkt wird. Dafür werden unterschiedliche Übungen und  erlebnispädagogische Spiele auf dem Gelände durchgeführt. Sich gemeinsam den Herausforderungen zu stellen, miteinander zu Spielen und Spaß zu haben und die ersten Stärken der Einzelnen wahrzunehmen, beeinflusst die entstehende Klassengemeinschaft positiv. Die teilnehmenden Klassenleitungen haben währenddessen die Gelegenheit ihre Klasse von einer anderen Seite kennenzulernen und die Dynamik der Klasse zu beobachten. Für die Schulsozialarbeit und Schulseelsorge bietet der Tag die Möglichkeit ersten Kontakt zu den Kindern aufzubauen und über ihr Beratungsangebot zu informieren.

 

Kennenlerntag am GGD für Viertklässler*innen 2022

Um den aufregenen Schulwechsel gut zu meistern und die Nervosität ein bisschen zu mildern, besuchten rund 60 Viertklässler*innen am ersten Ferientag das Gymnasium. Während einer Schulhausrallye erkundeten die neugierigen Kinder in Kleingruppen das Schulhaus. Dabei konnten sie teilweise schon ihre neuen Mitschüler*innen kennen lernen. Am Ende gab es genug Zeit alle Fragen rund um den Unterricht, das Schulhaus und Vieles mehr zu stellen. Für die Schulsozialarbeit war der Vormittag eine tolle Gelegenheit die neuen Schüler*innen zu begrüßen und die ersten Kontakte zu knüpfen.

Medienprävention mit der Polizei 2022 - Klassenstufe 6

Das Internet als Ort für Straftaten - das ist der Aufhänger für die Medienprävention der Polizei. Auch in diesem Jahr lud die Schulsozialarbeit die Polizei in die 6. Klassen ein, um über einen sicheren Umgang im Internet zu sprechen und auf Gefahren und Risiken aufmerksam zu machen. Denn wenn ich weiß wie ich mich schützen und wehren kann und was nicht erlaubt ist, kann ich mein Smartphone und all seine tollen Funktionen sicher nutzen.

Ich kann mich schützen – ganz einfach!

  • Indem ich so wenig persönliche Daten wie möglich preisgebe.
  • Ich entscheide sehr bewusst, welche Bilder von mir im Internet zu sehen sind.
  • Wenn mein Profilname nichts über mich verrät.
  • Über meine Privatsphäre Einstellungen kann ich entscheiden, wer was von mir sieht.
  • Ich abonniere nur Freunde, die ich auch wirklich kenne.
  • Ich nutze meine Passwörter wie meine Zahnbürste – ich teile sie nicht und wechsle regelmäßig

Sollte doch mal etwas schief gehen - Ich kann mich wehren!

  • Ich informiere meine Eltern oder eine Vertrauensperson.
  • Fiese Personen werden blockiert.
  • Verstöße kann ich auf den Internetplattformen melden und eine Löschung beantragen.
  • Ich sichere Beweise und stelle Strafanzeige.
  • Ein Anwalt oder eine Anwältin kann mich und meine Eltern beraten.
  • Wenn alles zu viel wird, melde ich mich ab und lösche mein Profil löschen.

Ich begehe keine Straftaten – ich kenne mich aus!

  • Ich weiß was Verfassungswidrige Symbole sind und dass ich sie nicht besitzen oder verschicken darf.
  • Gewaltverherrlichende Bilder und Videos sind nichts für Kinder und Jugendliche, ich zeige sie also nicht weiter und lösche sie.
  • Pornografische Darstellungen von Kindern und Jugendlichen sind ein Verbrechen, deshalb lösche ich sie sofort oder gehe zur Polizei.
  • Ich leere auch meinen Papierkorb auf dem Handy, damit ich wirklich keine verbotenen Inhalte auf meinem Smartphone habe.

Projekttag "Verrückt? Na und!" Klassenstufe 9

Unter dem Motto „Verrückt? Na und!“ beschäftigten sich im April alle neunten Klassen einen Vormittag mit dem Thema psychische Krisen und seelische Gesundheit. Die Referentinnen des Teams „Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt (KiM)“ des Deutschen Roten Kreuzes Ludwigsburg gestalteten den Tag.

Schwerpunkte des Projekts:

  • Was sind psychische Erkrankungen und wie wirken sie sich auf die Betroffenen aus?
  • Einflüsse auf  die Entstehung von psychischen Erkrankungen (Vulnerabilitäts-Stress-Modell)
  • Bewältigungsstrategien von psychischen Krisen
  • Umgang mit Betroffenen und Abbau von Stigmatisierung
  • Hilfe und Unterstützung bei psychischen Krisen

Ein Highlight des Tages waren die persönlichen Geschichten der Expertinnen, die aus ihrem Leben mit psychischer Erkrankung erzählten.

Schüler*innenstimmen zum Projekt:

„Ich habe neue Arten von psychischen Krankheiten gelernt und wie sie einen Einfluss auf die Betroffenen haben. Außerdem habe ich gelernt, wie man mit ihnen umgeht.“

„Ich habe verschiedene Arten und Auslöser von psychischen Erkrankungen kennen gelernt. Aber auch, wie die Personen im Umfeld der Erkrankten daran leiden können und wie es sie mitnimmt. Ich nehme mit, dass man sich sofort bei jemandem melden soll, wenn man möglicherweise betroffen ist.“

„Ich habe gelernt, wie man mit einer psychischen Krankheit umgehen kann und was man machen sollte, wenn man eine Krankheit bekommt. Mir wurde klar gemacht, dass die meisten psychische Krankheiten mittlerweile sehr gut zu heilen sind.“

„Ich weiß jetzt, wie ich mit Problemen von anderen umgehen und wie ich anderen helfen kann. Außerdem habe ich gelernt wie ich mit meinen eigenen Problemen besser umgehen kann.“

„Es ist nichts schlimmes, psychische Probleme zu haben und man sollte sich trauen nach Hilfe zu suchen und zu Fragen. Es gibt viele Anlaufstellen, an die man sich auch anonym wenden kann.“

Anlaufstellen zum Thema Psychische Erkrankung

KiM – Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt

Telefon 07141 121-262
kim@drk-ludwigsburg.de

Nummer gegen Kummer:

116 111 (Montag-Samstag 14-20 Uhr)

Chatforen und Websites:

www.fideo.de

https://www.u25-deutschland.de/

Die Hälfte der Kinder und Jugendlichen zocken, daddeln und gamen regelmäßig on- und offline. Da war es klar, dass sich rund 70 Eltern und Lehrkräfte den Info-Abend "Was zockst du denn da?" über Computerspiele am 21. Oktober 2019 nicht entgehen lassen wollten und auch die LKZ darüber berichtete.
Die beiden Referenten Jessica Kathmann (Psychologin) und Carsten Wübbens (Erziehungswissenschaftler) berichteten anhand von vier fiktiven Fallbeispielen über Attraktivität und Risiken der Spiele. So durchschritt das Publikum während des Abends vier Level: vom Neuland, also der ersten Anschaffung eines Spiels bis hin zur Sucht. Dabei wurde auch thematisiert, ob bereits das Spielen von Ego-Shootern zu mehr Gewalttätigkeit führe - was statistisch gesehen nicht der Fall ist.
Ein guter Tipp für Eltern ist es, sich vor einem möglichen Kauf gut über das betreffende Computerspiel zu informieren: Ab welchem Alter ist es freigegeben, welche Kosten kommen auf Spieler zu? Und nicht zuletzt sollten sich Eltern und Kinder über das Spiel austauschen und Vorbehalte offen ansprechen. Herr Wübbens und Frau Kathmann wiesen während des Abends immer wieder darauf hin, sich bei Fragen und Sorgen rund um das Thema Mediennutzung an die Schulsozialarbeit zu wenden und das Beratungsangebot in Anspruch zu nehmen. (L. Mohnfeld / M. Hanstein)

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Kontakt und Sprechzeiten

Lea Mohnfeld

Festnetz: 07156 - 170 64 58
Mobil: 0172 - 36 93 281
E-Mail: mohnfeld.l@caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de

Sprechzeiten:
Mo-Do: 08:00 - 16:00 Uhr
Freitag: 08:00 - 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Adresse:
Schulsozialarbeit am Gymnasium
Gröninger Straße29
71254 Ditzingen

Das Büro befindet sich auf dem vorderen Schulhof im roten Gebäude 31 gegenüber dem Haupteingang des Gymnasiums (ehemalige Hausmeisterwohnung).

Träger:
Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz

www.caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de

 

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