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Fächer - Gemeinschaftskunde

Vorstellung

"Das politische System Deutschlands kann nur dann nach demokratischen Prinzipien funktionieren, wenn es von politisch mündigen Bürgern getragen und gestaltet wird. Die Schülerinnen und Schüler zu demokratischem Denken und Handeln zu befähigen und zu ermutigen, ist die wichtigste Aufgabe der politischen Bildung, aber auch der Schule insgesamt." (Baden-Württemberg Bildungsplan 2016 Gymnasium) 

  • Gemeinschaftskunde beginnt in Klasse 8. Hier werden Themen aus der näheren Umwelt der Schüler*innen behandelt wie etwa Familie, Mitwirkung in der Schule und Politik in der Gemeinde. Der Besuch eines Gemeinderates / einer Gemeinderätin oder sogar ein Besuch im Rathaus ist hier möglich. 
  • In Klasse 9 gilt der Unterricht dem politischen System der BRD, also etwa welche Aufgabe Parteien und Medien haben (politische Willensbildung) und wie ein Gesetz entsteht (Entscheidungsprozess); häufig kann die Theorie durch einen Besuch im Landtag ergänzt werden.
  • In Klasse 10 betrachtet man außer Themen mit Bezug auf die BRD wie im Falle des Sozialstaates auch die internationale Politik wie etwa die Europäische Union sowie Frieden und Menschenrechte. Außerdem nehmen Schüler*innen der Klassen 10 und der Jahrgangsstufe 1 regelmäßig am Jungen Europäischen Parlament teil. 
  • In der Jahrgangsstufe kann Gemeinschaftskunde als 5-stündiges Leistungsfach gewählt werden; ansonsten wird es als zweistündiges Basisfach weitergeführt. Die gesamte Jahrgangsstufe 1 besucht auf der Studienfahrt den Bundestag (einschließlich eines Gesprächs mit dem Bundestagsabgeordneten) sowie ausgewählte Bundesministerien. In der Jahrgangsstufe 2 besucht der Ditzinger Oberbürgermeister den Abiturjahrgang.

Fahren Sie Diesel oder Hybrid? - MdB Bilger bei der J1

Am 9. Januar 2020 besuchte der Ludwigsburger Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger die Jahrgangsstufe 1 des GGD. Zuvor hatten die Kurse im Internet recherchiert und Fragen vorbereitet, die als Plakate im Flur hingen und während des Abgeordnetengesprächs als Präsentation visualisiert wurden wie z.B. „Fahren Sie Diesel oder Hybrid?“
Da Steffen Bilger nicht nur „normaler“ Wahlkreisabgeordneter, sondern gleichzeitig parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium ist, konnte er den Schülern Einblicke in viele verschiedene Themenbereiche geben. So beim Punkt Politik und Medien, einer nicht immer harmonischen Beziehung, bei der beide aufeinander angewiesen sind, denn Politiker brauchen Medien, um Inhalte ihrer Politik zu transportieren.
Viele Fragen galten natürlich der Verkehrspolitik. Dabei wurde gleich zu Beginn nach den Ursachen der hohen CO2-Emissionen im Verkehrssektor gefragt und danach, ob das Ziel von 1 Million Elektroautos bis Ende 2020 überhaupt zu erreichen sei. Damit war die Mobilität der Zukunft angesprochen. Hier plädierte Steffen Bilger dafür, diese technologieoffen anzugehen, was z.B. e-Autos, Wasserstoff oder auch den Verbrennungsmotor etwa mit synthetischen Kraftstoffen betrifft. Er selbst fahre bisher noch einen Hybrid, bald aber ein reines Elektroauto. Kritisch setzten sich die Schüler auch mit der mittlerweile verbotenen Autobahnmaut auseinander.
Doch war das natürlich längst nicht alles: Weitere Fragen gab es zur AfD, zur Programmatik der CDU, zu Gewissensentscheidungen in der Politik, zur Flüchtlingskrise, zum Diesel-Skandal, zum Urheberrecht, zum Rezo-Video und natürlich zu Fridays for Futur. Wobei gerade die Umweltbewegung politischen Schwung in die Klimapolitik gebracht habe.
Viele Punkte also, denn auch das machte Steffen Bilger klar, bei denen es sich lohnt, sich politisch zu engagieren. (M. Hanstein)

OB Makurath im Gespräch mit dem Abiturjahrgang 2019

„Interessieren Sie sich für Politik und engagieren Sie sich für das Gemeinwesen!“ Diese Botschaft richtete Oberbürgermeister Michael Makurath an die diesjährigen Abiturienten. Wie jedes Jahr hat der höchste Ditzinger Politiker wieder das GGD besucht, um mit dem Abiturjahrgang ins Gespräch zu kommen.
Der Oberbürgermeister warb zu Beginn in einem kurzen Appell für das Engagement in Politik, Vereinen und Kirchen, "denn hier lernt man, dran zu bleiben, zu arbeiten und Widerstände zu überwinden."
Danach stellte er sich den Fragen des Abiturjahrgangs 2019. Diese betrafen die Lärmbelastung am Tennisplatz genauso wie den Zustand der Sporthallen in Ditzingen. Im Bereich der Bildungspolitik war natürlich die zentrale Grundschule ein Thema; die Schüler erfuhren aber auch vom geplanten Anbau am Gymnasium, der neue Fachräume in den Naturwissenschaften aufnehmen soll.
Außerdem unterstrich der Oberbürgermeister, dass der Jugendgemeinderat (JGR) ein „essentielles“ Element der Ditzinger Politik sei. Dabei verwies er auf ehemalige Jugendgemeinderäte, die für den Gemeinderat kandidiert haben. Mit Carl Renninger habe sogar einer von ihnen ein Mandat erhalten. Die gerade unter den Erstwählern gestiegene Wahlbeteiligung bei der Wahl zum Gemeinderat freute Herrn Makurath besonders.
Natürlich waren auch Klimaschutz und die Fridays for Future-Demonstrationen ein Thema, von dem der OB eine Linie zur wirtschaftspolitischen Ausrichtung Deutschlands und der Region zog; Exkurse zur Digitalisierung und zur geplanten Verlegung von Glasfaser-Kabeln in Ditzingen inbegriffen. Bemerkungen zur U-Bahn-Verlängerung in das Industriegebiet, zur Ansiedlung von Thales und zur angespannten Wohnsituation rundeten die Veranstaltung ab.
Somit bleibt nur noch, allen Schülern für zahlreiche Fragen und Herrn Makurath für eine gelungene Neuauflage dieser schon bewährten Gesprächsrunde zu danken. (Hr. Hanstein)

Aktuelles

Wie arbeitet eigentlich ein Korrespondent? Diese Frage haben sich die Klassen 10a und 10c gestellt und am 15. Oktober einfach mal mit einem…

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