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Fächer - Chemie

Versuche to go

Normalerweise kommen im Juli die dritten Klassen der Ditzingener Wilhelmsschule an das Gymnasium in der Glemsaue, um mit den Chemie-Abiturient*innen zu experimentieren. Doch dieses Jahr ist alles anders.

Zum einen ist der Chemie-Fachbereich am GGD im Februar abgebrannt; zum anderen macht es die Corona-Pandemie unmöglich, die Grundschüler*innen ans Gymnasium einzuladen. Daher haben sich die Chemie-Lehrkräfte dieses Jahr etwas ganz Neues einfallen lassen, damit die Grundschüler*innen vor den Sommerferien trotzdem noch ein paar Versuche zum Ausprobieren erhalten. 
Die Lehrkräfte des GGD haben mit ihren Schüler*innen Reagenzglashalter gegipst, Fläschchen mit Haushaltschemikalien gefüllt, in Kisten verpackt und Experimentieranleitungen erstellt. 
Die Grundschüler*innen erwarteten interessante Experimente zum Selbermachen. So konnten sie beobachten, wie Rotkohlsaft seine Farbe verändert, wenn man Säure dazugibt. In einem weiteren Versuch mischen die kleinen Forscher ein Brausepulver zusammen, das bei Zugabe von Wasser stark schäumt. 
Mit großer Freude nahmen die Grundschullehrer*innen die Experimentierkisten in Empfang. Die Schüler*innen waren mit Begeisterung dabei und wollten direkt noch weitere Experimente durchführen. Das Interesse ist also geweckt. (Hr. Lämmle)

Übergangslösungen in der Chemie

Der Brand am GGD sorgte dafür, dass seit Februar alle sieben naturwissenschaftlichen Fachräume nicht mehr nutzbar sind. Darunter litt besonders die Chemie, denn Chemieunterricht ist in normalen Klassenzimmern aufgrund der besonderen Anforderungen nicht möglich. Umso mehr freuen sich Chemie-Schüler*innen und Lehrkräfte, dass sie jetzt über einen Interims-Fachraum im Keller des Schulzentrums verfügen.

Hierzu wurde in den letzten Wochen ein Arbeitsraum und der Oberstufenraum zusammengelegt, neue Strom- und Wasserzuleitungen gelegt, Wände eingerissen und eine Grundausstattung zum praktischen Arbeiten angeschafft.
Sogar brennbare Chemikalie können dort gelagert werden, einem 650kg schweren Gefahrstoffschrank, der mit speziellen Filter ausgestattet ist, sei Dank. So werden alle Vorschriften eingehalten.
Aber natürlich gibt es auch Einschränkungen: Gasflaschen dürfen im Untergeschoss nicht deponiert werden und der Raum ist zu klein für eine Klasse der Mittelstufe.
„Wir sind aber sehr froh, dass es jetzt zumindest für die Oberstufenkurse einigermaßen normal weitergehen kann, und danken allen Beteiligten für die zügige Umsetzung der gewünschten Maßnahmen“, meint Florian Lämmle, Fachschaftsvorstand der Chemie.
Auch für das Fach NwT ist das praktische Arbeiten bald wieder möglich. Ein Kunstraum und ein alter Computerraum wurden für die Nutzung angepasst. Auch hier mussten neue Stromzuleitungen erst gelegt werden. (Lämmle / Hanstein)

Chemie-Versuche trotz Schulschließung

Schlechte Nachrichten für den Chemie-Leistungskurs: Durch den Brand sind die naturwissenschaftlichen Räume und Geräte am GGD unbenutzbar, wegen Corona ist die Schule derzeit geschlossen. Versuche sind unter diesen Bedingungen eigentlich unmöglich. Doch was heißt schon "eigentlich"?
In den Wochen nach dem Brand haben die Chemiker gut improvisiert. Durch Kooperation mit der Realschule war es nämlich möglich, dass unser Kurs einmal in der Woche einen Chemieraum mit den notwendigsten Chemikalien zur Verfügung hatte.
Aber wir wären ja nicht das GGD, wenn wir uns nicht zu helfen wüssten. Unser Chemielehrer Herr Köster kam auf eine Idee: So beschäftigen wir uns momentan mit Kohlenhydraten – ein Thema, das sich zu Hause gut erarbeiten lässt. Da Versuche aber oft anschaulicher und spannender sind, als sich die Infos nur nachzulesen, stellte Herr Köster allen Kursmitgliedern ein Set aus verschieden Materialien zusammen, damit wir ein Experiment zu Hause durchführen können. Das Ziel: Den Drehwinkel von Glukose, also von Traubenzucker, zu bestimmen. Traubenzuckerlösung dreht nämlich linear polarisiertes Licht.
Doch woher die Geräte nehmen? Die sogenannten Polarimeter, mit denen man diesen Versuch normalerweise durchführt, wurden nämlich auch beim Brand zerstört. Anschaffen war keine Option, kostet ein Polarimeter doch ca. 175€.
Also selber bauen. Wir bastelten „geniale“ Konstrukte aus Holz oder Wattestäbchen. Und das Ergebnis? Das Experiment funktionierte bei uns „fast“ genauso gut wie mit den richtigen Geräten. (Florian, Jg 1)

Was tun, wenn's brennt?

Was tun wenn's brennt? Diese Frage behandelt man im Chemie-Unterricht mehrmals im Jahr. Aber wie funktioniert so ein Feuerlöscher eigentlich genau? Dem ging die Klassenstufe 8 zusammen mit der Jungendfeuerwehr Ditzingen letzte Woche auf den Grund.
Die Mitglieder der Jungendfeuerwehr waren mit mehreren Trainingsfeuerlöschern an das GGD gekommen und entzündeten ein einen Meter breites Feuer, um reale Bedingungen zu schaffen. Und dann ging es zur Sache! Jeder durfte mal löschen.
Besonders spannend fanden alle, was passiert, falls mal eine Spraydose ins Feuer fällt. Tipp: Es explodiert!
Nicht nur deswegen fanden die Chemiker*innen die gemeinsame Aktion sehr interessant. „Auf jeden Fall planen wir, das jetzt jedes Jahr mit den Schüler*innen der 8. Klasse durchzuführen. Zwar wird etwa im Chemie-Unterricht der achten Klasse auch die Brandbekämpfung mit vielen Experimenten behandelt, aber da sind die Feuer natürlich nicht so groß“, so Herr Lämmle. „Außerdem“,  fügte der Vorsitzende des Fachbereichs Chemie hinzu, „wäre mit unseren Mitteln so ein sinnvolles Brandschutztraining nicht machbar, daher vielen Dank an die Jugendfeuerwehr."
Auch die Chemie-Lehrerin Frau Möstel war begeistert: „Wie viele Menschen haben überhaupt schon einmal einen Feuerlöscher benutzt? Dass unsere Schüler*innen sich darin ausprobieren durften, war eine tolle Chance. Wir danken den engagierten Mitgliedern der Jungendfeuerwehr für ihre Unterstützung". (Fr. Möstel / Hr. Lämmle; Bild: wikimedia)

Experimente mit Überraschungseffekt

Für die Drittklässler der Ditzinger Wilhelm-Schule begann die erste Schulwoche nach den Pfingstferien gleich mit einem besonderen Highlight. Alle drei Klassen durften ins Gymnasium in der Glemsaue kommen und dort das Fach Chemie kennenlernen.
Die Schülerinnen und Schüler des 4-stündigen Chemiekurs präsentierten zunächst einige Experimente mit Wow-Effekt. So durfte man „Zaubertinte“ kennenlernen, die ihre Farbe verlor und durch geheimnisvollen Dampf wiedererlangte, oder Flammen in unterschiedlichen Farben sehen.
Anschließend setzten die Grundschüler selbst Schutzbrillen auf und führten unter fachmännischer Aufsicht der Gymnasialschüler und -lehrer einige Experimente selbst durch. Es wurden Lavalampen, Miniaturfeuerlöscher und selbstgebaute Batterien gemacht. Außerdem musste durch einen Versuch herausgefunden werden, ob nun der Begriff Blaukraut oder Rotkraut stimmt.
Alle Schülerinnen und Schüler waren mit viel Freude und Eifer dabei und sahen abschließend, was beim Mischen scheinbar harmlos aussehender Flüssigkeiten entstehen kann: Plötzlich schießen bunte Schaumfontänen nach oben, die sich zu Schaummonstern verändern.
Sowohl Schüler als auch Lehrer der Grundschule waren von diesem Besuch sehr beeindruckt und bedanken sich ganz herzlich bei Frau Lang und Herrn Köster und deren brillanten Assistenten Amelie, Saskia, Deborah, Tamara, Annika, Mustafa, Micha, Joris und Deniz. Viel Spaß euch weiterhin am Fach Chemie!

Beim größten Chemiekonzern der Welt

Am Mittwoch den 27 Juni brachen wir mit dem Bus um 11.45 Uhr nach Ludwigshafen auf, um dort die BASF zu besichtigen, den größten Chemiekonzern der Welt. Was wir dort erlebten?
Dort starteten um 13 Uhr unsere Führungen über das Werksgelände. Um die riesigen Produktionsstätten besichtigen zu können, stiegen wir zunächst in einen Bus stiegen. Während ein Guide uns beschrieb, was wir genau gerade sahen, staunten wir gewaltig beim Anblick der über 8000 km Rohre, die dort verlegt und verbaut sind, oder bei den meterhohen Türmen, in denen aus nur 5 Grundstoffen unendlich viele BASF Produkte hergestellt werden. Was genau dort passiert und was genau dort hergestellt wird, lernten wir dann anschließend bei einer Führung durch das Besucherzentrum. Hier werden nämlich alle chemischen Vorgänge sowie die lange Geschichte der BASF angesprochen.
Vielen Dank an Herrn Köster und Herrn Thalheimer für diesen interessanten Ausflug! (Joris, Jg 1)

Grundschüler zu Gast in der Chemie

Seit vielen Jahren machen sich die 3. Klassen der Wilhelmschule Ditzingen auf, an das Gymnasium in der Glemsaue, um dort mit den Abiturient*innen zu experimentieren.
In der letzten Juni-Woche war es auch dieses Schuljahr wieder soweit. An zwei Vormittagen konnten insgesamt 3 Grundschulklassen mit ihren Lehrkräften und einer Gruppe Kindergartenkinder des Schloss-Kindergartens Ditzingen am Gymnasium experimentieren. Die Abiturient*innen der beiden Chemie-Kurse bereiteten viele Experimente zum Staunen und Mitmachen vor. Herr Köster und Frau Lang begleiteten die Abiturient*innen bei ihren Vorbereitungen und der Durchführung der Vormittage.
Am Ende der Veranstaltung war wieder einmal klar: „Chemie macht Spaß!“ (Herr Lämmle)

Mehr Experimente durch FCI-Förderung

Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht vermitteln mehr als nur Grundlagen, sie fördern das wissenschaftliche Verstehen und das Interesse an der Chemie. Um noch mehr praktisches Arbeiten in den Chemie-Stunden möglich zu machen, unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) das GGD mit 2.491 Euro.
Schulleiter Dr. Felix Stadtfeld und Fachlehrer Florian Lämmle nahmen am 13. Juni 2018 bei der symbolischen Übergabe den „Chemie-Förderkolben“ von Tobias Pacher entegegen, der bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg zuständig für den „Dialog Schule – Chemie“ ist. Verwendet wird das Geld unter anderem für die Anschaffung von pH-Sensoren, Waagen und Molekülbaukästen.
„Die Unterstützung seitens der Chemie-Unternehmen ist am Gymnasium in der Glemsaue genau an der richtigen Stelle. Die zahlreichen Arbeitsgemeinschaften und Projekte an der Schule schaffen die passenden Bedingungen, um das Lernen in den naturwissenschaftlichen Fächern zu erleichtern“, erklärte Pacher. Dieses Engagement sei heutzutage wichtig für die Schüler, auch für deren spätere Berufswahl. Für die Chemie-Industrie, die auf motivierte Fachkräfte angewiesen ist, sei deshalb eine gute Grundausstattung an den Schulen unerlässlich.
Der Fonds hat das Gymnasium in der Glemsaue jetzt insgesamt mit 12.481 Euro unterstützt. Bis zu 2.500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle.
Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht. (Text und Bild: Chemie BW)

Echt edel - Duschkopf, Türklinke, Wasserhahn

Duschkopf, Türklinke, Wasserhahn – Jeder von uns kommt schon morgens mit diesen Gegenständen in Berührung. Doch die wenigsten wissen, warum diese Dinge so schön metallisch glänzen und wie sie hergestellt werden. Anlass genug für die Chemie-Kurse, der Sache auf den Grund zu gehen.
Um diesen Fragen nachzugehen, besichtigten die vierstündigen Chemie-Kurse der K2 am Morgen des 15.11.2017 die Firma Engelmann Galvanik im Gewerbegebiet Hirschlanden. Dort bekamen wir Einblicke in die genauen Produktionsabläufe und erfuhren, wie Duschköpfe, Stoßstange und Computerchips mit Metallen veredelt werden: Mit Hilfe von elektrischer Energie wird ein Metallstück mit einer Schicht eines beliebigen Metalls überzogen, um es dadurch haltbarer zu machen oder optisch aufzuwerten.
Für diesen spannenden und informativen Besuch bedanken wir uns bei der Firma Engelmann Galvanik und bei unseren Lehrern Herrn Köster und Herrn Lämmle, die uns begleiteten. (Leo, Jg. 2)

Gemeinsames Experimentieren von Grundschüler/innen mit Chemie-Abiturienten/innen im Chemiebereich des Gymnasiums

Nach den guten Erfahrungen im letzten Schuljahr luden die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Chemie und ihr Kurslehrer, Herr Grandel, nach den schriftlichen Abiturprüfungen wieder Grundschulkinder aller drei dritten Klassen aus der Wilhelmschule an verschiedenen Vormittagen ein, um gemeinsam mit ihnen in den Chemieräumen des Gymnasiums zu experimentieren.
Die Abiturientinnen und Abiturienten betreuten „ihr“ Grundschulteam den ganzen Vormittag. Eine Teilgruppe untersuchte, wie sich die dunkelblaue Farbe von selbst hergestellten Rotkrautsaft durch den Einsatz verschiedener Chemikalien in leuchtendes Rot oder angenehmes Türkis umwandeln lässt. Die andere Teilgruppe trennte die Farben von Faserschreibern in ihre Bestandteile auf, erzeugte daraus diverse „Bilder“ und testete, welche der drei Farben Schwarz, Rot und Grün sich am schnellsten auf einem Filterpapier aufwärts bewegt. Nach einer halbstündigen Pause übernahmen die Teilgruppen die jeweils anderen Forschungsaufgaben.
Zu Beginn und zum Abschluss des Vormittags zeigten Abiturienten/innen und ihr Kurslehrer mit kleinen Schauversuchen, wie überraschend und spannend es im Chemie-Unterricht des Gymnasiums zugehen kann.

Exkursion zur BASF nach Ludwigshafen

Auch in diesem Jahr führte der vierstündige Chemieleistungskurs wieder eine Exkursion zum BASF-Werk nach Ludwigshafen durch. Am 17. 05. 2017 trafen sich Schülerinnen, Schüler und Herr Grandel morgens am Bahnhof Ditzingen und fuhren gemeinsam mit dem ICE nach Mannheim, von wo aus es mit der Straßenbahn über den Rhein und direkt vor das Tor der BASF weiterging.
Im Besucherzentrum stieß dann die Führerin zur Gruppe und begleitete uns durch das mehrstöckige Gebäude. Zuerst wurden dem Kurs einige derjenigen Produkte präsentiert, die die BASF in ihrem Werk in Ludwigshafen herstellt, und die Führerin stellte dazu auch Fragen, die die Abiturienten natürlich alle beantworten konnten. Auf einer großen Karte konnte man sich einen guten Überblick über das Werk an sich und die Produktionsstätten der verschiedenen Endprodukte verschaffen. Trotz der Größe des Areals ist es möglich, die Zwischenprodukte von einer Stelle im Werk zu einer anderen zu leiten und dort direkt weiterzuverarbeiten. Durch das Verbundsystem der BASF entstehen an einem Ort aus den angelieferten Rohstoffen Kunststoffe, Aromastoffe für Speisen, Parfums und sogar die Kohlensäure für unsere Getränke.
Einziger Dämpfer an diesem Tag war der Augenblick, als uns die Führerin mitteilte, dass es ganz im Gegensatz zu den Jahren zuvor dieses Mal kein kostenloses Mittagessen in der Werkskantine geben würde. Dieses hatte uns Herr Grandel vorher bereits schmackhaft gemacht. Aber schade, da hat die große BASF enorm gespart…
Etwas hungrig ging es dann in voller Schutzausrüstung mit Helm, Mantel, Brille und Ohrstöpsel weiter zu einer Busrundfahrt durch das Werk. Leider war es der bisher heißeste Tag in diesem Jahr. Im Bus fuhren wir dann vorbei an der Müllverbrennungsanlage, dem Kraftwerk, dem großen Steamcracker, dem eigentlichen Herz des Werkes und der Fabrik, in der Neopor, eine Weiterentwicklung des allseits bekannten Styropors, hergestellt wird. Die Fahrt mit dem Bus war sehr eindrücklich. Überall waren Rohrleitungen zu sehen (insgesamt verlaufen auf dem Gelände über 200000 km an Leitungssystemen!), in denen die Stoffe des Verbundsystems im Gesamtwerk verteilt werden.
Bei der Ammoniakfabrik durften wir den Bus verlassen. Zur Hitze der vom Himmel strahlenden Sonne kam zusätzlich noch die Hitze der Ammoniakreaktoren hinzu (wen es interessiert, warum es bei der Ammoniakherstellung so heiß ist, sollte entweder Chemie vierstündig wählen oder sich den Artikel zum Haber-Bosch-Verfahren auf Wikipedia durchlesen). Es war sehr beindruckend, wie da große Türme in der Landschaft standen, umgeben von einem Stahlgerüst, das wir bis auf die halbe Höhe bestiegen. Durch ein kleines Sichtfenster konnten wir in den Türmen eine große Zahl von Gasbrennern beobachten, die die Reaktionsrohre erhitzten. Danach waren alle froh, wieder im klimatisierten Bus sitzen zu können. Der Bus fuhr noch am BASF-eigenen Güterbahnhof vorbei und dann war die Besichtigungstour leider auch schon vorüber.
Da noch etwas Zeit übrig war, bis der ICE zurück nach Stuttgart fahren würde und alle Hunger hatten, gab es noch rund 2 Stunden zur freien Verfügung in Mannheim. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof verirrten sich zwei Schüler in den Quadraten der Innenstadt von Mannheim, kamen aber dennoch rechtzeitig, da der Zug sowieso 45 Minuten Verspätung hatte. Insgesamt war die Exkursion sehr empfehlenswert, da sie sehr praxisnah veranschaulichen konnte, was die letzten zwei Jahre im Chemieunterricht durchgearbeitet worden war, und eindrückliche Erinnerungen hinterließ. Wir möchten uns bei Herrn Grandel für die Organisation des Ausflugs bedanken, schade, dass es sein letztes Mal bei der BASF war. (Emma S. / Steffen G.)

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