Einleitung

Das Gymnasium in der Glemsaue Ditzingen ist ein allgemeinbildendes Gymnasium mit naturwissenschaftlichem und sprachlichem Profil. Als weiterführende Schule, an der die Schüler und Schülerinnen das Abitur anstreben, legen wir Wert auf ein vielfältiges und lebensnahes Unterrichts- und Erziehungsangebot.

Bildung und Erziehung sind nur in einer konstruktiven Zusammenarbeit von Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern möglich. Die Verwendung des „wir“ bringt diese Verpflichtung aller am Schulleben Beteiligten zum Ausdruck und entspricht unserem Verständnis von gemeinsamem Lernen, Lehren und Erziehen in der Schule.

An unserer Schule haben sich über die Umsetzung der Bildungsstandards und der schulinternen Fachcurricula hinaus zahlreiche – oft fächerübergreifende – Unterrichtsinhalte, Projekte, Veranstaltungen und Angebote entwickelt. Diese über die eigentlichen Fachinhalte hinausgehenden Lerninhalte und Schwerpunkte prägen in besonderem Maße Leben und Arbeiten an unserer Schule und charakterisieren das spezifische Profil unseres Gymnasiums als einer „Kulturlandschaft Schule“. In diesem Schulprogramm beschreiben wir konkret, wie wir die Leitziele unserer Schule realisieren. Deshalb stellen wir jedem Abschnitt des Schulprogramms das entsprechende Leitziel voran.

In jedem der fünf Abschnitte werden der derzeitige Stand und die bisher erreichten Ergebnisse in Kürze dargestellt. Der Anhang gibt einen tabellarischen Überblick über die außerunterrichtlichen Aktivitäten und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern.

Damit Leitziele und Schulprogramm auch in der täglichen Arbeit in den Klassen sichtbar werden, werden sie in jeder Klasse zu Schuljahresbeginn thematisiert und konkretisiert.

Kapitel 1   Wir pflegen ein freundliches Miteinander und ein gutes Lern- und Arbeitsklima.

In der Schule gehen alle offen, respektvoll und freundlich miteinander um. Wir fördern eine gute Kommunikationskultur sowie Team- und Konfliktfähigkeit. Verlässliche Absprachen, klare Regeln und eine gute Organisation sind notwendige Voraussetzungen für unsere Arbeitszufriedenheit.

Wir fördern das eigenständige und eigenverantwortliche Lernen der Schülerinnen und Schüler, nicht das Anhäufen von möglichst vielen Inhalten. Der Erfolg dieses gemeinsamen Lernens ist wesentlich abhängig vom angemessenen Umgang miteinander und von der Arbeitsmotivation.
Um dies zu unterstützen, haben wir bereits im Schuljahr 2006/07 das Doppelstundenmodell eingeführt. Wir sind überzeugt, dass wir damit das selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler fördern und vor allem den Einsatz offener Unterrichtsformen begünstigen.

Das Ankommen der neuen Fünftklässler in unserer Schule und das Zusammenwachsen zu neuen Klassen ist uns ein besonderes Anliegen. Deswegen lernen die Kernfachlehrerinnen und –lehrer ihre künftigen Schülerinnen und Schüler bereits im Frühjahr bei Hospitationsbesuchen in den Ditzinger Grundschulen kennen.
In der Einführungswoche (erste Unterrichtswoche im September) und bei einem Interaktionstag im Stuttgarter Wald werden die Grundlagen für ein gutes Klassen-, Lern- und Arbeitsklima gelegt. In Poolstunden werden in der Klassenstufe 5 die Grundlagen des Lernens vertieft, die Zusammenarbeit der Kinder gefördert und Leistungsunterschiede nach Möglichkeit ausgeglichen.

Lerngänge und Aktionen verschiedener Art fördern das soziale Miteinander der Schülerinnen und Schüler vor allem innerhalb der Klassen in besonderem Maße. Diesem Ziel dienen auch der Schullandheim-Aufenthalt in Klasse 5 mit interaktiven und sozialen Schwerpunkten sowie die Studienfahrt in der Jahrgangsstufe 2, die an unserer Schule nach Berlin führt. Sowohl Schullandheim wie auch Studienfahrt bieten eine Vielfalt von unterschiedlichen Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler.

Im Rahmen der Ganztagesbetreuung und der Arbeitsgemeinschaften können die Schülerinnen und Schüler weitere klassen- und jahrgangsübergreifende Angebote wahrnehmen. Verschiedene, ebenfalls von Schülerinnen und Schülern organisierte Veranstaltungen im Verlauf des Schuljahres (z. B. Sportturniere, Discos, Nikolausaktion, Valentinsaktion, Kulturabend, Gottesdienste) tragen zu einem guten Schulklima bei.

Bei Konflikten können die Beteiligten die Schüler-Mediatoren um Hilfe bitten. Bei gesundheitlichen Problemen helfen die Schulsanitäter, bei schulischen und persönlichen Problemen bieten der Schulsozialarbeiter, die Schulseelsorgerin und der Beratungslehrer ihre Hilfe an.

Gute Kommunikation zwischen allen Lernenden und Lehrenden ist uns ein wichtiges Anliegen. Darum bauen wir eine Feedback-Kultur auf und führen jährlich einen Schülersprechtag durch.

Ein gutes Schulklima wird auch wesentlich von der guten Zusammenarbeit der Kolleginnen und Kollegen untereinander und mit der Schulleitung geprägt. So bilden die Hauptfachlehrerinnen und -lehrer der Unterstufenklassen Lehrerteams, die alle auftauchenden klassenspezifischen Probleme beraten und gemeinsam zu lösen versuchen. Die Fachkolleginnen und -kollegen bilden Jahrgangsteams und kooperieren und unterstützen sich gegenseitig.

Wir schätzen die überaus effektive Organisation an unserer Schule, mittels der das erweiterte Schulleitungsteam und die Sekretärinnen die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer in vielfältiger Weise unterstützen und erleichtern.

Ein freundliches Miteinander und ein gutes Lern- und Arbeitsklima sind nicht ohne die Eltern möglich. Darum bemühen wir uns um eine vertrauensvolle Gesprächskultur mit den Eltern und haben für diesen Zweck ein Gesprächszimmer eingerichtet und einen Elternsprechtag für die Klassenstufen 5 und 7 eingeführt.

Kapitel 2    Wir stärken die persönlichen Begabungen und Fähigkeiten.

Die Schule ist ein wichtiger Teil des lebenslangen Lernens. Wir erwerben und vermitteln Kenntnisse und Fähigkeiten, sich in einer von Veränderung geprägten Welt zu orientieren und diese zu gestalten. Dabei ermutigen wir zu guten Leistungen und freuen uns über persönliche Erfolge.

Unsere Hauptaufgabe ist und bleibt der Unterricht, dessen Inhalte durch die Bildungsstandards und unser schulspezifisches Fachcurriculum vorgegeben sind. Hierfür bildet sich das Kollegium regelmäßig weiter.

Wir möchten alle Schülerinnen und Schüler im Unterricht persönlich fördern, kennen aber auch die damit verbundenen Schwierigkeiten. In der Unterstufe bieten wir deswegen Förderunterricht an. In dem Bewusstsein, dass fachübergreifende Methodenkompetenz eine unerlässliche Basis für den Erwerb von Wissen und für die Entfaltung von Begabungen ist, haben wir die in den Stundentafeln für das achtjährige Gymnasium vorgesehenen Poolstunden, über deren Verteilung die Schulen frei entscheiden können, für ein Methodencurriculum eingesetzt. In jeder Jahrgangsstufe werden daher fachübergreifende Methoden und Fertigkeiten geschult, die unseren Schülerinnen und Schülern beim Lernen helfen und die Persönlichkeit stärken sollen (vgl. Kapitel 4).

Wir sind davon überzeugt, dass personale, soziale und kreative Fähigkeiten zu gelungenem Unterricht und persönlichem schulischen Erfolg einen sehr wichtigen Beitrag leisten. Deswegen identifizieren, fördern und stärken wir auch diese Begabungen innerhalb der Schule.
Dazu dienen zum einen verschiedene, meist jahrgangsübergreifende Betreuungsangebote und Arbeitsgemeinschaften, die wir zusätzlich zum Unterricht anbieten. Hier legen wir Wert darauf, dass es Angebote im sportlichen, kreativen und sozialen Bereich gibt.

Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler, indem wir ihnen die eigenständige und eigenverantwortliche Mitarbeit bei den verschiedenen schulischen Angeboten wie der SMV, dem Schulsanitätsdienst und den Mediatoren empfehlen.

Auch unsere Theaterarbeit, v.a. das Theaterprojekt in Klasse 8, fördert verschiedenste Begabungen. Das Sozialprojekt in Klasse 9 unterstützt v.a. die persönliche Entwicklung.
In Klasse 10 bieten wir den sprachbegabten Schülerinnen und Schülern an, das FCE-Cambridge Certificate in Englisch abzulegen. Gleichzeitig können sich ökonomisch interessierte Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Blik-Projekts (Berufe live im Klassenzimmer) in einer Schülerfirma engagieren.

Der Tag der offenen Tür und der jährlich stattfindende, von Schülerinnen und Schülern organisierte Kulturabend bieten ein geeignetes Podium für besondere Leistungen und Werke.

Am Schuljahresende erhalten viele Schülerinnen und Schüler nicht nur Belobigungen und Preise für gute und sehr gute Zeugnisse. Auch herausragende Leistungen und bemerkenswertes Engagement außerhalb der klassischen Schulfächer werden anerkannt und durch Preise und/oder in Anlagen zum Zeugnis dokumentiert.
Für außergewöhnliche Leistungen beim Abitur verleihen wir zahlreiche Preise. Dazu gehören der „Sozialpreis“ des Fördervereins des Gymnasiums Ditzingen für besonderes Engagement in der Schule sowie zahlreiche Fachpreise, die von verschiedenen Institutionen und Personen für hervorragende Leistungen in einzelnen Fächern gestiftet werden.

Kapitel 3  Wir fördern vielfältiges Lernen innerhalb und außerhalb der Schule.

Wir wollen den Unterricht durch vielfältige Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten auch außerhalb der Schule bereichern. Zudem gestalten wir durch eigene öffentliche Veranstaltungen unsere Schule als Teil des gesellschaftlichen Lebens.

Das Gymnasium in der Glemsaue kooperiert mit vielen außerschulischen Einrichtungen und bezieht diese in die pädagogische Arbeit an der Schule mit ein.

Außerunterrichtliche Aktivitäten leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Sie stärken das sportliche, künstlerische und musische Lernen an der Schule, geben Einblicke in die Wirtschaft und fördern das soziale Lernen und das emotionale Erleben. Es ist selbstverständlich, dass Lerngänge und Exkursionen ohne die Unterstützung der jeweiligen außerschulischen Ansprechpartner undenkbar sind. Eigene Schulveranstaltungen wie der Kulturabend, Theateraufführungen, Vorträge und Ausstellungen gewinnen durch die Mitwirkung außerschulischer Partner, Referenten und Künstler. Der Förderverein unterstützt und initiiert Aktivitäten der Schule ideell und finanziell.

Schüleraustausche mit Partnerschulen in Frankreich, Ungarn, Polen und Spanien geben den Schülerinnen und Schülern in besonderem Maße Gelegenheit, nicht nur ihre Sprachfertigkeit zu verbessern, sondern durch den persönlichen Kontakt mit den Austauschschülerinnen und -schülern und deren Familien ein anderes Land und dessen Kultur näher kennen zu lernen.
Auch die Zusammenarbeit mit den Ditzinger Grundschulen ist uns ein wichtiges Anliegen. Hier wird sowohl vor als auch nach dem Übergang zwischen Grundschule und Gymnasium der Kontakt gepflegt.
Das Islamprojekt in Klasse 8 wird von den Fächern Religion und Ethik durchgeführt und schult Toleranz und Weltoffenheit der Schülerinnen und Schüler. Hier lernen sie engagierte Muslime kennen, die ihnen einen Einblick in ihre Religion geben. Im Rahmen eines Sozialprojekts in Klasse 9 arbeiten die Schülerinnen und Schüler mehrere Tage in karitativen Einrichtungen und bei Projekten mit, die ihnen Erfahrungen in einem anderen sozialen Umfeld vermitteln.

Die Angebote im Rahmen der Ganztagesbetreuung und der Arbeitsgemeinschaften können ohne außerschulische Partner nicht durchgeführt werden. Mit Hilfe von Jugendbegleitern aus dem Kreis der Eltern und der örtlichen Vereine, aber auch aus den Reihen der Schüler-schaft können vielfältige Angebote gemacht werden. Unterstützt wird unsere Schule beim Ausbau der offenen Ganztagesangebote durch das Jugendbegleiter-Programm des Landes Baden-Württemberg.

Maßnahmen zur Berufsorientierung sollen Einblicke in die Berufswelt vermitteln. In der BOGY-Woche (Berufsorientierung am Gymnasium, Klasse 10) gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die verschiedenen Berufsfelder. Eine Besonderheit an unserer Schule ist das seit Jahren in Klasse 10 durchgeführte BliK-Projekt (Berufe live im Klassenzimmer). Hier wird mit Unterstützung v.a. ortsansässiger Betriebe den Schülerinnen und Schülern wirtschaftswissenschaftliches Grundwissen vermittelt. Die AG-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer gründen einen kleinen Betrieb, der ein Produkt konzipiert, herstellt und vertreibt oder eine Dienstleistung anbietet.

Im Rahmen von zahlreichen Unterrichtsprojekten arbeiten Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler mit Einrichtungen der Stadt Ditzingen (z. B. dem Kulturamt, dem Stadtarchiv und der Stadtjugendpflege), den Kirchen und karitativen Einrichtungen, den Banken und Betrieben am Ort oder in der näheren Umgebung zusammen. Es bestehen Bildungspartnerschaften mit der Volksbank Strohgäu und der Firma Haltec (Korntal-Münchingen).

Kapitel 4    Wir entwickeln Verantwortungsbewusstsein und Engagement.

Unser Ziel ist die Ausbildung einer selbstständigen, weltoffenen und verantwortlich handelnden Persönlichkeit, die sich mit Freude und Ausdauer engagiert. Grundlage dafür sind Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit sowie zur sachlichen Formulierung und Annahme von Kritik.

Ein wichtiger Teil des schulischen Lebens und Lernens findet außerhalb des Unterrichts statt. Hier gibt es für die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Angebote, mit zunehmendem Alter Verantwortung zu übernehmen und sich für ihre Schule zu engagieren.
So bietet die Mitarbeit in der SMV die Möglichkeit, sich gemeinsam für die Interessen der Schülerschaft einzusetzen und klassenübergreifende Unternehmungen für die Schule (z. B. Sportturniere oder „Fünferfest“) zu organisieren. Außerdem vermittelt die SMV auch Nachhilfe durch ältere Schülerinnen und Schüler.
In den Schuljahren 2005/06 und 2010/2011 führte die Schülerschaft des Gymnasiums unter Federführung der SMV das Großprojekt "Schule als Staat" durch. Schülerinnen und Schüler entwarfen ein Staatswesen mit demokratischen Institutionen und zahlreichen Wirtschaftsunternehmen und setzten dies eigenständig mit großem Lerngewinn eine Woche lang um.

Ab Klasse 5 können sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule zu Schulsanitäterinnen bzw. Schulsanitätern ausbilden lassen und mit zunehmendem Alter die Betreuung von Mitschülerinnen und Mitschülern übernehmen, die in der Schule erkranken oder einen Unfall haben.
Ab der 9. Klasse bietet die Schule die Ausbildung zur Schülermediatorin bzw. zum Schülermediator an. Die Mitglieder des Mediatoren-Teams unterstützen Schülerinnen und Schüler bei der Lösung von Konflikten und stehen auch für die Moderation bei Gruppenkonflikten in Klassen zur Verfügung. Auch der Raum "der Stille", in den man sich in der Mittagspause zurückziehen kann, wird von einem engagierten Team aus Schülerinnen und Schülern betreut.

In zahlreichen weiteren Bereichen können Schülerinnen und Schüler durch ihre Mitarbeit nicht nur zum Gelingen des Schulalltags beitragen, z. B. durch die Beteiligung an den Pausenaufsichten oder die Übernahme der Hausaufgabenbetreuung für die Unterstufe, sondern sie können auch das Bildungsangebot bereichern, z. B. durch das Angebot von Arbeitsgemeinschaften.

Bei dem von Schülerinnen und Schülern seit 2003 jährlich veranstalteten Kulturabend mit Lesungen, Theater- und Musikdarbietungen sowie Kunstausstellungen und Filmvorführungen zeigen die beteiligten Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre organisatorischen Fähigkeiten. Hier erhalten Gäste, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer auch die Gelegenheit, eigene künstlerische Produkte zu präsentieren (z. B. Theaterszenen, Poetry-Slam, Kunst, Musik, Lesungen).

Der Ausbau projektorientierten Arbeitens ist ein wichtiges Anliegen vor allem auch im Rahmen unseres Methodencurriculums. Ab der 8. Klasse werden – oft klassenübergreifend – verschiedene Projekte mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet (z. B. Theaterprojekt, Sozialprojekt, BliK), die in besonderem Maße kreatives und selbstständiges Arbeiten schulen. Zahlreiche weitere (Unterrichts-)Projekte (regelmäßige Kunstausstellungen, Klassenkonzerte, Publikationen von Schülerarbeiten, Geschichtsprojekte, Organisation von Diskussionen, Vorträgen und Führungen), oft durchgeführt mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern, fordern und fördern bei unseren Schülerinnen und Schülern die Entwicklung von Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und selbstständigem Arbeiten.

Die Durchführung und das Gelingen all dieser außerunterrichtlichen Angebote, Veranstaltungen und Projekte sind nicht möglich ohne die verantwortliche, engagierte Anleitung, Betreuung und Mitarbeit durch Lehrerinnen und Lehrer auch über deren Unterrichtsverpflichtung hinaus.

Kapitel 5  Wir betrachten unsere Schule als Lernort und Lebensraum.

Neben den fachlichen, personalen und sozialen Kompetenzen aller am Schulleben Beteiligten sind auch die materiellen und sächlichen Voraussetzungen mitentscheidend.

Unser Gymnasium ist Teil des Schulzentrums in der Glemsaue, das wir uns mit der Realschule und der Jugendmusikschule teilen. Das großzügige, lichtdurchflutete Schulgebäude liegt an der Glems in einem parkähnlichen Gelände mit vielfältigen Freiflächen und direkt angrenzendem Sportgelände. Neben den Klassenräumen gibt es zahlreiche Fachräume für die Naturwissenschaften, Musik und Bildende Kunst, zwei Computerräume, eine Lehrer- und eine Schülerbibliothek sowie je einen Arbeitsraum für die Oberstufe und das Kollegium. Dazu kommen Räumlichkeiten wie Krankenzimmer, Raum der Schulsozialarbeit, Raum der Stille und Besprechungsräume.
Das Pausengelände besteht aus großzügigen Freiflächen rund um das Schulhaus mit von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern gemeinsam geplanten Bewegungselementen.
Die Mensa bietet an vier Tagen in der Woche Mittagessen an. Außerdem kann sie als Aufenthaltsraum für Schülerinnen und Schüler und als Ort für Klassenfeste genutzt werden. Das Schul-Café unter der Mensa wird von den Schülervertretungen beider Schulen verwaltet und steht in den Mittagspausen allen Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums zur Verfügung. (Für die Dauer der Reparaturarbeiten nach dem Hochwasser vom 4. Juli 2010 ist das Schüler-Café leider nicht nutzbar.)

Im Schulhaus bildet das Forum den zentralen Ort der Begegnung, der für vielfältige Veranstaltungen genutzt wird.

Das ganze Schulgebäude wird regelmäßig als Ort für Ausstellungen von Schülerarbeiten und Ergebnissen aus Schülerprojekten genutzt.

 

Verabschiedet von der Gesamtlehrerkonferenz am 18. November 2011

 

 

 

Das Schulprogramm, das wir im Jahr 2008 verabschiedet haben und in dem die in den Leitgedanken formulierten Ziele und Ideen präzisiert werden, zeigt uns, dass eine Schule noch dynamischer ist, als wir uns vorgestellt haben. Wir haben seither so viel verändert, verbessert, an neue Gegebenheiten angepasst, dass auch das Schulprogramm bereits im Jahr 2011 überarbeitet werden musste.