Auf in die Millionenstadt Madrid.
Die Zehntklässler sowie Frau Götz und Herr Hanstein machten sich im März 2019 auf den Weg.
Was sie gesehen haben? Hier in Bild und Text!

 

Zusammen mit den Austauschen nach Frankreich, Ungarn und Polen ist der Schüleraustausch mit Spanien eine echte Institution am GGD. Aber dieses Jahr war einiges anders, denn es ging zum ersten Mal nach Madrid!

Am 14. März trafen sich 8 Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse mit Frau Götz und Herrn Hanstein am Stuttgarter Flughafen, um für eine Woche in die spanische Hauptstadt zu fliegen. Dort wurden sie auch schon sehnsüchtig von ihren Austausch-Brüdern und Schwestern mit einem Plakat „Bienvenidos / Willkommen“ erwartet und konnten am Abend direkt spanische Spezialitäten wie „Chorizo“ oder „Paella“ probieren. Hungrig musste also niemand ins Bett.

Für den Freitag stand eine Führung an der Schule „Colegio Madre de Dios“ im Madrider Norden auf dem Plan, ein Frühstück mit leckeren „Churros con chocolate“ eingeschlossen. So gestärkt war der anschließende Unterricht in spanischer Literatur über den Nationaldichter Miguel de Cervantes, den berühmten Autor des noch berühmteren Romans „Don Quijote“, ein Klacks!

Das Wochenende verbrachte jeder mit seiner Gastfamilie. Am Samstag gingen die meisten zusammen ins Zentrum Madrids, wo sie mit den Gastfamilien einen schönen sonnigen Tag verbrachten. Sonntags gingen viele schon in der Frühe nach Toledo. Der Tag in Toledo begann mit einer Stadtführung und endete mit einem späten Mittagessen in einem leckeren spanischen Restaurant.

Montag und Dienstag erkundeten wir das Madrider Zentrum: den Königspalast (Palacio Real) und die „Plaza Mayor“ sowie die „Puerta de Sol“. Noch tiefer hinein in die spanische Geschichte ging es am Dienstag mit einem Gang durch das Literaten-Viertel („barrio de las letras“), in dem wir natürlich auch vor Cervantes’ Haus einen Stopp einlegten, einem Abstecher in den „Parque del Retiro“ und dem Prado-Museum mit vielen Bildern von Goya, Velazquez, Rubens und el Greco.

Bei so viel Kultur darf aber nicht vergessen werden, dass die Pausen natürlich auch zu Abstechern auf die Einkaufsstraßen etwa mit Shops von Zara oder Nike genutzt wurden. Da man auf den Einkaufsstraßen Madrids alles finden kann, was das Herz begehrt, kehrten alle mit prall gefüllten Tüten wieder zurück.

Ein Ausflug darf bei einem Austausch nicht fehlen. Ganz in der Nähe Madrids befindet sich die Geburtsstadt Cervantes’, nämlich Alcalá de Henares. Hier besichtigten wir das Geburtshaus des Dichters, die Universität und auch das Theater „Corral de Comedias“, das sich seit 1602 – mit einigen Umbauten – erhalten hat. Nach den Besichtigungen vergnügten sich alle noch ein wenig in der Stadt und bummelten durch ein paar Läden.

Natürlich viel zu früh verließen wir das frühlingshafte Madrid und kehren am 21. März nach Stuttgart zurück. Mit im Gepäck nicht nur kulinarische Spezialitäten Spaniens wie den berühmten „Jamón Serrano“, Einblicke in die Kultur des Landes wie späte Abendessen um 22 Uhr, vertiefte Sprachkenntnisse, sondern auch Vorfreude auf den Gegenbesuch im Mai. Vielen Dank an Frau Götz für die Organisation und Herrn Hanstein. (Elena)

 

Zur Begrüßung: Churros

Über den Dächern von Madrid

Stadtführung

Eine von vielen Metro-Stationen

Der Königspalast von außen

Der Königspalast von innen

Ansichten aus dem "barrio de las letras"

Im Hintergrund die Plaza Mayor

DAS Museum Spaniens, der Prado

Der Parque de Retiro

Das spanische Parlament

Das Geburtshaus von Miguel de Cervantes in Alcalá de Henares

Auch in Alcalá, die Plaza-Cervantes