Am 24. Juli 2017 überreichten Schüler und Lehrer des Leitungsteams von Schule als Staat (Herr Bochert, Herr Hanstein und Herr Lämmle) und Herr Zakrzewski, Schulleiter des Gymnasiums an der Glemsaue, Frau Kristin Kuhl vom Hospiz Leonberg e.V. einen Scheck in Höhe von 3.000 €. Die Überschüsse aus dem Projekt Schule als Staat (25.-30. Januar 2017) kommen so erkrankten oder um Angehörige trauernden Kindern und Eltern zugute. Ein Interview der Stuttgarter Zeitung mit Herrn Lämmle kann man hier nachlesen.
Im Januar hatte der normale Unterricht bereits das dritte Mal in den vergangenen 14 Jahren eine Woche Pause eingelegt. Schüler und Lehrer begegneten sich als Bürger des Staates „Glemstown“, dessen Regierung sie wählten und in dessen Betrieben sie arbeiteten. Angesichts zahlreicher Besucher während der Schule-als-Staat-Woche betonte Herr Zakrzewski, dass das diesjährige Projekt zu den erfolgreichsten seiner Art am Gymnasium gehört habe. In seinem Rückblick hob Herr Hanstein hervor, dass während dieser 5 Tage Schüler und Lehrer in neuen Formen gemeinsam von- und miteinander lernen konnten. Kevin Yuan sprach als Präsident von Glemstown stellvertretend für seine ebenfalls anwesenden Minister und bedankte sich für die Unterstützung, die seine Regierung während des Projekts erfahren habe.

Sowohl Frau Kuhl als auch Herr Zakrzewski sprachen ihre Anerkennung aus, dass die Gymnasiasten die Überschüsse nicht nur an die SMV (Schülermitverantwortung) weiterleiten wollten. Stattdessen hätten sie mit dem Hospiz-Verein eine karikative Einrichtung gewählt, deren Arbeitsfeld und Thema man eher weniger mit jungen Menschen verbinde. Hiernach führte Frau Kuhl die Arbeitsweise des Hospiz-Vereins aus, der sich nicht nur um lebensverkürzend erkrankte Menschen kümmert, sondern gerade auch um deren Angehörige wie Eltern, Kinder oder Geschwister. Mit einem Gedicht einer verstorbenen Patientin schloss sie ihre Rede ab. Dieses Gedicht weist auf die Kleinigkeiten hin, welche das Leben ausmachen und zu denen etwa schon gehört, einen „neuen Tag mit einem Lächeln zu begrüßen“.