Guten Morgen, Liebe Bürgerinnen und Bürger von El Paso!

Heute ist ein historischer Tag. Die Woche, die wir alle so sehr herbeigesehnt haben, kann beginnen.

Nachdem die Diktatoren in Tunesien und Ägypten im Zuge des „arabischen Frühlings“ gehen mussten, haben auch wir mit dem „mexikanischen Frühling“ die Diktatur der Diktate beendet. Dies ist der Beginn einer neuen Ära der Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie.

 

Und das ist auch der Grund, warum wir uns vor mehr als einem Jahr auf diese beschwerliche Reise begeben haben, warum wir trotz des Glemshochwassers und anderen Hindernissen immer an unserem Land El Paso festgehalten haben.

Denn wir hatten einen Traum, dass alle Menschen dieser Schule in Freiheit und Gleichheit miteinander leben können. Aber es geht hier nicht nur um das, was wir Organisatoren – oder ich als Premierminister – wollten und getan haben. Diese Woche ist für uns alle.

Diese Woche ist für alle Bürgerinnen und Bürger von El Paso. Für die, die dieses Land lieben. Denn wie in Arabien wollen Menschen auch hier mitbestimmen bei dem, was sie etwas angeht. Sie wollen Verantwortung tragen. Und so lebt auch El Paso von den Menschen, die Verantwortung übernehmen – sei es für das gesamte Projekt oder für den eigenen Betrieb. Hier können alle zeigen, was in ihnen steckt. Alle Talente, die sonst vielleicht im Unterricht untergehen würden, führen in dieser Woche zu einem vielfältigen, interessanten und aufstrebenden Staat.

Doch bis zu diesem Punkt, an dem wir nun stehen, war es ein weiter Weg.
Ich möchte mich deshalb bei all denen bedanken, die mitgeholfen haben, diesen Weg zu gehen und diesen Moment zu ermöglichen.

Zuerst möchte ich Herrn Zakrzewski erwähnen, der uns in einem doch so risikoreichen Projekt immer unterstützt und beraten hat.

Dieser Dank ist auch für alle Organisatoren und Helfer, für die Staatssekretärinnen und Staatssekretäre, die uns den Rücken freigehalten haben, wenn wir in Arbeit zu ersticken drohten. Er ist für alle Parlamentarier, die die Gesetze durch konstruktive Kritik in durchdiskutierten Mittagspausenauf ihre Praxistauglichkeit überprüft haben.

Ich bedanke mich bei Frau Fleischer und Herrn Bochert, die uns immer mit Rat und Tat beiseite gestanden haben.

Und natürlich bedanke ich mich auch bei allen anderen, die sich auf dieses Projekt gefreut haben. Erst durch Euer Engagement und Interesse für El Paso, liebe Staatsbürgerinnen und -Bürger, konnten wir es so weit schaffen.

Besonders danken möchte ich meinem Ministerteam, das so viele Mittagspausen geopfert - und so viele Nachtschichten auf sich genommen hat.

Ich danke: Der Innenministerin Angelika Götz für ihre Ausdauer bei den Personalausweisen und der Organisation des Grenzschutzes und der Polizei.

Ich danke: Unserer Ministerin für Öffentlichkeitsarbeit Lea Kübler für die beste Werbung im Ausland, die ein Staat haben kann,

Ich danke: Nico Büttner für seine Arbeit im Finanzministerium und seine unermüdliche Kalkulation der Gelder und Steuern,

Ich danke Marc Züfle, unserem Wirtschaftsminister, für so viele Überstunden mit der doch komplizierter als erwartet ablaufenden Organisation der Betriebe.

Und ich danke: Unserer Kulturministerin Gina Schreiber für das großartige Kulturprogramm und die vielen Ideen, die unseren Staat für den Tourismus attraktiv machen.

Vielen Dank Euch allen für die Momente, in denen ich gemerkt habe, dass sich die Mühen gelohnt haben!

Wir sind an dieser Stelle hier aber noch nicht am Ziel.

Dies ist nur die Chance, aus einer Woche Schule ein großartiges Erlebnis zu machen.
Ein Erlebnis, an das sich jeder am Ende seiner Schullaufbahn oder auch darüber hinaus noch erinnert. Und dafür müssen wir auch weiterhin gemeinsam sorgen. Ich freue mich, auch in dieser Woche mit meinem Regierungsteam zusammenzuarbeiten und somit diesen Staat zu Erfolg und internationalem Einfluss zu führen. Wir Minister stehen immer bereit, Euch zu helfen und offene Fragen zu klären. Das Parlament wird jeden Morgen tagen, um unsere Wirtschaft stabil zu halten.
Und ich hoffe auch Ihr, liebe Bürgerinnen und Bürger, sorgt gemeinsam in Eurem Betrieb für wirtschaftliche Höhenflüge und eine unbeschreibliche Stimmung.
Denn Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

Auch wenn wir manchmal sehr verschieden erscheinen –
ob Lehrer oder Schülerin,
ob 5.Klasse oder Kursstufe,
ob aus Heimerdingen oder Ditzingen,
ob die Stille in der ersten Reihe oder der Klassenclown:
Wir sind ein Volk
– dies ist unser Staat
– und die nächste Woche gehört uns!

¡Viva El Paso!