Am 7. Februar 2019 erlebten die zwei- und vierstündigen Musikkurse der Oberstufe die Oper „Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini. In ihr kleidet der Komponist die Ehe und Liebeskrise zwischen der Japanerin Cio-Cio, auch genannt „Madame Butterfly“, und dem Amerikaner Pinkerton in Musik.


Als Vorbereitung auf den Opernbesuch haben wir uns im Musikunterricht bereits mit dem Werk beschäftigt. Auch weil viele von uns noch nie eine Oper besucht hatten, waren unsere Erwartungen sehr unterschiedlich, aber die Vorfreude groß. Schließlich wird in einer Oper das Zusammenspiel von Orchester und Gesang mit dem Anblick des wunderschönen Opernhauses kombiniert. Und wer schon einmal in der Oper oder im Konzert war, weiß, dass Orchester sowohl mächtig als auch fein und zerbrechlich spielen können. Gut für uns: Wir konnten einfach die Musik genießen und im Hier und Jetzt erleben.
Das Bühnenbild war sehr minimalistisch gehalten. Eine bewegbare Wand, ein Tisch, Stühle. Später noch ein Fernseher und sehr viele Blumen auf der ganzen Bühne verteilt. Dem einen war das zu wenig, für den anderen gerade richtig. Alles in allem ist „Madame Butterfly“ eine sehr schöne Oper. Es gibt mehrere Themen, sehr unterschiedliche Dynamiken und Spieltechniken. Sängerinnen und Sänger hatten viel Ausdruck und bezaubernde Stimmen.
Die meisten sind sich jedoch einig mit einem Kritiker, der bereits bei der Uraufführung (1904) geklagt hatte, dass einige Passagen etwas langatmig seien. Man munkelt, die ein oder andere Person sei damals eingenickt.
Jedoch ist es wirklich empfehlenswert, eine Oper live zu erleben. Für uns alle war es ein äußerst bereicherndes Erlebnis! Deswegen danken wir Herrn Brost für die Organisation sowie Frau Wagner-Lutz und Frau Hetzer für den schönen Abend. (Jasmin)