„Ohne Musik ist alles nichts“, sagte Friedrich Nietzsche. Und was wären wir als Schule ohne musikbegeisterte Menschen? Damit auch anderen gezeigt wird, wie toll Musik ist (und um die Abiturienten auf das fachpraktische Abi vorzubereiten) gibt es an unserer Schule den Kammermusikabend. Gerade in Zeiten, in denen Schulen brennen und Viren die Menschheit beängstigen, ermöglicht es die Musik, Ruhe und Frieden zu finden.

Dieser Abend wird ganz von den Musikkursen der 11. / 12. Klasse gestaltet und von den Musiklehrer*innen Frau Wagner-Lutz und Herrn Brost organisiert. Trotz der turbulenten Situation fand auch dieses Jahr der Kammermusikabend am 4. März um 19.00 Uhr statt und war auch ordentlich besucht. Erfreulich war die Kooperation mit der Musikschule, nicht nur weil in deren Aula das Ereignis stattfinden durfte.

Der Abend war in zwei Blöcke unterteilt und wurde von Tom Seeger kurzweilig und locker moderiert. Als ersten Programmpunkt sang Clemens Claussen, am Klavier begleitet von Herrn Frank (dem Leiter der Musikschule), die Arie „Ach ich hab sie verloren” aus der Oper „Orpheus und Eurydice“ von Gluck, das Werberlied von Johann Strauss und zuletzt noch ein „Ständchen“ von Franz Schubert. Danach sang Justus Laukemann in Begleitung von Herrn Gräsle (Bezirkskantor) „Hark, the echoing Air“ von Henry Purcell. Zum Schluss des ersten Blocks spielte Sophie Wasser die Suite „Italienne für Violine und Klavier“ von Strawinsky, die Sonatine in G-Dur op. 100 von Dvorak und das „Liebeslied“ von Kreisler. Hier begleitete wieder Herr Frank.
Zum Anfang des zweiten Teils ließen Robin Kindermann am Klavier und Maike Heck an der Querflöte den Ungarischen Tanz Nr. 3 von Wilhelm Popp ertönen. Als nächster musikalischer Beitrag wurde Bachs „Bouree in e-Moll“ von Lena Hertlein an der Oboe und Ester Gmehlich am Cello gespielt. Als vorletztes Stück des Abends erklang „Clown“ von Emeli Sandé, gesungen von Elisabeth Schmelzer. Zu guter Letzt spielte Carolin Dörfer das 24. Präludium von Nikolai Kapustin.
Leider ging mehrere Minuten kräftigen Applauses später dieser Abend voller musikalischer Wohlklänge auch schon vorbei. Aber wir müssen nun nicht traurig sein, denn nächstes Jahr gibt es hoffentlich wieder einen Kammermusikabend. In der Zwischenzeit können wir dem Beispiel der jungen Musiker folgen, selbst musizieren und andere für Musik begeistern. (Justus J1)