Grelle Scheinwerferlichter zierten am Abend des 23. Juli 2019 den Musiksaal des Gymnasiums in der Glemsaue Ditzingen. Der Grund? Ein Hip-Hop-Konzert! ,,Zwischen zwei Welten” nennt sich das Live-Programm, das der Rapper Seiyu alleine produziert und mit der Unterstützung von zwei Backgroundsängerinnen präsentiert hat.


Die Performance bestand aus insgesamt zwölf Tracks. Jeweils ein Dreierpack symbolisierte eine Jahreszeit, wodurch uns Seiyu mit komplexen Beats hinter intensiven Texten durch ein emotionales Jahr trug, das in diesem Fall im Herbst begann. Alles war bis ins kleinste Detail perfektioniert. Selbst die Scheinwerfer stimmten sich farblich mit den Jahreszeiten ab.
Vor allem aber auch durch seine überragende Wortgewandtheit und cleveren Assoziationen, die die einzelnen Inhalte schmückten, zog der Rapper seine Zuschauer in den Bann. Auch die Bedeutungen hinter den einzelnen Texten ließen das Publikum lebhafte Szenarien durchleben.
Es war ein einzigartiger Abend und wir sind gespannt darauf in Zukunft mehr von Seiyu zu hören. Wir bedanken uns herzlich für dieses Erlebnis sowohl bei Seiyu als auch bei Dinah, Elisabeth, Herrn Brost und dem Technik-Team. (Amira)

Hier noch mehr Bilder und ein paar Stimmen aus dem Publikum:

Melina: „Ein richtig guter Abend, ja sogar viel mehr als das. Es war echt eindrücklich, einen Künstler bei seiner größten Leidenschaft erlebt zu haben. Wie er da vorne stand, die Lichter auf ihn gerichtet waren und wie das Publikum ihm an den Lippen hing, während er uns durch die vier Jahreszeiten trug. Aber all das ist schon bekannt. Den talentierten Jungen, der nicht mehr wollte, als die Menschen mit seinen Worten zu erreichen. Der so viel Arbeit in einen einzigen Auftritt hinein gesteckt hatte, dass er noch bis spät in die Nacht da saß und über der Reihenfolge der Songs in seinem Programm nachdachte. Einen kreativen Geist, der mit seinen Worten berührt und mit Musik inspiriert. Dieser Mensch ist etwas ganz besonderes und das hat er allen an diesem Abend gezeigt.“


Natalie: „Es war einfach nur cool.“


Paul: „Der war echt krass. Die Texte waren voll tiefgründig.“