Der Brand am GGD sorgte dafür, dass seit Februar alle sieben naturwissenschaftlichen Fachräume nicht mehr nutzbar sind. Darunter litt besonders die Chemie, denn Chemieunterricht ist in normalen Klassenzimmern aufgrund der besonderen Anforderungen nicht möglich. Umso mehr freuen sich Chemie-Schüler*innen und Lehrkräfte, dass sie jetzt über einen Interims-Fachraum im Keller des Schulzentrums verfügen.

Hierzu wurde in den letzten Wochen ein Arbeitsraum und der Oberstufenraum zusammengelegt, neue Strom- und Wasserzuleitungen gelegt, Wände eingerissen und eine Grundausstattung zum praktischen Arbeiten angeschafft.
Sogar brennbare Chemikalie können dort gelagert werden, einem 650kg schweren Gefahrstoffschrank, der mit speziellen Filter ausgestattet ist, sei Dank. So werden alle Vorschriften eingehalten.
Aber natürlich gibt es auch Einschränkungen: Gasflaschen dürfen im Untergeschoss nicht deponiert werden und der Raum ist zu klein für eine Klasse der Mittelstufe.
„Wir sind aber sehr froh, dass es jetzt zumindest für die Oberstufenkurse einigermaßen normal weitergehen kann, und danken allen Beteiligten für die zügige Umsetzung der gewünschten Maßnahmen“, meint Florian Lämmle, Fachschaftsvorstand der Chemie.
Auch für das Fach NwT ist das praktische Arbeiten bald wieder möglich. Ein Kunstraum und ein alter Computerraum wurden für die Nutzung angepasst. Auch hier mussten neue Stromzuleitungen erst gelegt werden. (Lämmle / Hanstein)