Was bedeutet es, wenn beide Wirtschaftskurse gebannt Ausführungen zur Außenwirtschaft, Zahlungsbilanz und Wechselkursen folgen? Ein Referent der Bundesbank ist zu Besuch, diesmal in Gestalt von Herrn Schuler.

Auch wenn gerade den 12ern klar war, dass David Ricardo schon im 19. Jahrhundert die positiven Folgen von Exporten und Importen dargestellt hatte, so überrascht es doch, dies für die BRD einmal anhand harter Zahlen zu sehen. Deutschland besitzt nämlich einen hohen realen Offenheitsgrad, es handelt also relativ zu seiner Größe viel mit dem Ausland.
Doch was hat diese ökonomische Verflechtung, die auch unter dem Stichwort Globalisierung behandelt wird, für Folgen? In den ehemaligen Entwicklungsländern hat die Armut abgenommen, in den Industrieländern hingegen gibt es auch Tendenzen zu einer steigenden Ungleichheit.
Säuberlich aufgeschrieben werden alle Transaktionen zwischen Inländern und Ausländern in der Zahlungsbilanz. Hier wird unter „Dienstleistungsimport“ verbucht, wenn wir für Netflix Geld nach Kalifornien überweisen oder als Reiseweltmeister im Ausland unterwegs sind.
Ja, und für eine Reise muss man natürlich Euros in andere Währungen tauschen, Stichwort: Wechselkurs. Was das alles mit Laserpointern zu tun hat? Er diente während des äußerst kurzweiligen Vortrags als Beispiel für ein Handelsgut – und kostete, je nach Wechselkurs, 9€. Vielen Dank, Herr Schuler, für Ihren Besuch! (M. Hanstein)