Ein „Latein-Workshop“ – was ist denn das? Ganz einfach; 60 SchülerInnen aus vier Klassenstufen, vier Stunden, 2000 Jahre lateinische Literatur und als Referent: Jonas Göhler von der Universität Heidelberg.

Es ging los … am Anfang; und zwar am Anfang der lateinischen Literatur mit einer Übersetzung von Homers „Odyssee“. Vergil, Ovid, Horaz, die berühmtesten Autoren der lateinischen Klassik, waren die nächsten Haltepunkte auf unserer Reise. Natürlich durfte das Thema „Liebe“ nicht fehlen, als wir Catull und zahlreiche Autoren der Spätantike und des Mittelalters streiften. Bei den „Carmina burana“ erklangen lateinische Verse sogar in der berühmten Vertonung von Carl Orff.
Jetzt hatte sich nur noch die Kursstufe zur Vorbereitung des Abiturs Homer und Vergil näher anzuschauen. Palinurus, der Steuermann des Aeneas, und Drances, ein Gegenspieler des Turnus, sind nun samt ihrer homerischen Vorbilder jedem ein Begriff. Der Inhalt und die berühmten Prologe von „Aeneis“, „Odyssee“ und „Ilias“ sowieso.
Vielen Dank für dieses – etwas anderes – Weihnachtsgeschenk, Herr Göhler.

(M. Hanstein)