Am Samstag, dem 29.09., fuhren wir mit unseren Lehrerinnen Frau Hoch, Frau Seubert, Frau Bührer und Frau Stark zum Limesmuseum in Aalen, wo wie jedes zweite Jahr die Römertage stattfanden.
Dort konnten wir die Römerzeit noch einmal neu erleben, zum Beispiel mit typisch römischem Essen und Trinken wie römischen Cocktails, römischen Brötchen mit Äpfeln oder Zwiebeln, kleinen Broten mit Hähnchensalat oder Kräuter-Knoblauchquark, einem äußerst wohlschmeckenden Alamannentrank und Prosca, dem Getränk der Legionäre, das angeblich sogar Jesus am Kreuz gereicht wurde.

Wir hatten auch Gelegenheit, in einigen Werkstätten selber auszuprobieren, wie die Römer früher ihre Alltagsgegenstände herstellten. Wir durften unsere Namen auf Leder einprägen, das berühmte Radmühlespiel im Lederbeutel basteln und konnten selber Lorbeerkränze anfertigen, wie sie auch die römischen Kaiser trugen. Außerdem konnten wir an den vielen Ständen unterschiedlichste Waren aller Art erwerben, zum Beispiel Gladiatorenschwerter, Schilde, antike Tonkrüge, diverse Heilsalben und römischen Schmuck.
Man spürte allerdings auch die Härte des römischen Lebens: Wir konnten uns für den Armeedienst rekrutieren lassen, wo wir das richtige Marschieren lernten und eine der schweren römischen Rüstungen tragen durften, wir konnten einen eine Tonne schweren Stein mit einem nach alten Plänen nachgebauten Baukran hochheben.
Der große Höhepunkt für die meisten waren wohl die Gladiatorenkämpfe mit Großschildnern, Kleinschildnern, Netzkämpfern und am Schluss sogar Blindkampf.
Trotz einer ICE-Entgleisung, die am Stuttgarter Hauptbahnhof für großes Chaos sorgte, gelangten wir ohne größere Komplikationen nach Hause. An diesem Tag lernten wir viel über die römische Kultur und hatten gleichzeitig viel Spaß.

 

Leo P., Robin E., Johannes W. (Klasse 7)